Zweier Ohne

nach der Novelle von Dirk Kurbjuweit

Theater trifft Schule

Die Prüfungslektüre für die 10. Klassen der Realschulen ist in diesem Schuljahr die Novelle Zweier Ohne von Dirk Kurbjuweit. Das Theater Freiburg spielt dieses Stück interessierten Klassen vor.
Unsere Klasse hatte jedoch das Glück, dass wir mit dem Theater Freiburg zusammenarbeiten konnten. Wir lernten die Schauspieler persönlich kennen, konnten unsere Meinung bezüglich der Novelle und den zwei Hauptfiguren äußern und mit den Schauspielern und dem Regisseur über wichtige Szenen im Buch reden. Die Premiere dieses Stückes fand am 24.01.2014 im Theatersaal der Staudinger Gesamtschule statt.
In dem Buch wird die bedingungslose Freundschaft zwischen Johann und Ludwig beschrieben. „Zweier ohne“ kommt aus dem Rudersport und ist das Rudern ohne einen Steuermann. Die Jungen haben stets das Ideal von Zwillingen vor Augen. Ludwig möchte eine noch engere Beziehung zu Johann, doch dieser verliebt sich in Ludwigs Schwester Vera. Ludwig darf von dieser Beziehung jedoch nichts wissen. Die Jungen haben eine sehr enge Bindung, in die niemand „hineindringen“ darf. Am Ende dieser Freundschaft steht wie auch zu deren Beginn, der Tod.
Fotos © 2014 Theater Freiburg / Maurice Korbel
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Wir, die Klasse 10d konnten das Team des Theater Freiburgs kennen lernen und sie ein Stück weit mit unseren Ideen unterstützen. Die Schauspieler Hendrik Heutmann und Konrad Singer, die im Stück den Johann und den Ludwig verkörpern, besuchten uns in unserem Deutschunterricht. Sie fragten uns nach wichtigen Szenen, wie wir manche Dinge umsetzen würden, was wir als wichtig empfinden und was nicht.
Dies half uns, gut in die Lektüre hineinzufinden.
Wir konnten uns eine erste Probe ansehen und setzten uns danach wiederum mit den Schauspielern und dem Regisseur zusammen, um Szenen dieser Probe zu besprechen und unser Feedback zu geben. Wir konnten Kritik äußern und Verbesserungsvorschläge machen.
Für uns war es auch sehr spannend zu sehen, was die Schauspieler dann umgesetzt haben und was nicht.
Das Stück selber war sehr packend und lebt von diesen wirklich guten Schauspielern. Das Stück wird nur von den zwei Schauspielern gespielt und kommt mit sehr wenig Bühnenmaterial aus.
Für uns war das eine großartige Gelegenheit noch tiefer in die Lektüre einzutauchen und es war sehr spannend zu beobachten, wie es das Theater geschafft hat, diese Thematik so rührend und ergreifend umzusetzen.

Jessica Franke und Franziska Fleischer 10d