USA- Reisebericht I: New York
von Mika Ettwein

Blog von New York von Mika Ettwein

Am Donnerstag den 11. Oktober ging es endlich los!
Nach all der Vorbereitung ging es in das Land der unbegrenzten
Möglichkeiten, in die Vereinigten Staaten Amerikas.
Wir trafen uns alle gemeinsam am Schulparkplatz, wo wir uns noch
von unseren Freunden und Eltern verabschiedeten. Dann ging es mit
dem Bus nach Zürich, wo wir nach den ganzen Sicherheitskontollen und der
Kofferabgabe auf unseren Flieger gewartet haben. Nach einer gefühlten
Ewigkeit konnten wir einsteigen und waren erst einmal damit beschäftigt unsere Plätze zu finden und uns diese einzurichten. Um Viertel vor zwei sind wir dann gestartet. Ziel: New York, Amerika.

Wir alle waren ziemlich aufgeregt und konnten es kaum erwartet zu landen.
Der Flug ging ca. neun Stunden, durch die sechs-stündige Zeitverschiebung
sind wir aber schon um Viertel vor fünf amerikanischer Zeit angekommen.
Nachdem wir auch in Amerika durch alle Sicherheitskontrollen gekommen sind
und jeder seine Koffer hatte, sind wir mit der U-Bahn zu unserem Hostel in
Manhattan gefahren. Dort angekommen haben wir unsere sehr kleinen
Zweibettzimmer bezogen und sind später alle zusammen nochmal rausgegangen,
um einen ersten kleinen Eindruck von New York zu bekommen. Das erste, was
auffiel, waren die riesigen Häuser, die in jeder Straße standen und wirklich
gigantisch aussahen.
Da wir aber alle schon sehr erledigt und fertig waren, sind wir dann zurück ins Hostel, wo wir noch einen
Feuerwehreinsatz mitbekommen haben, da ein anderer Gast
seinen Toast zu lange im Toaster hatte, weswegen die Feuermelder angegangen
sind und die Feuerwehr automatisch benachrichtigt wurde. Ein ganz schönes
Spektakel wegen eines Toast…

Am Freitag, also an unserem ersten ganzen Tag, sind wir zur Brooklyn Bridge gefahren, von der man einen wunderschönenBlick auf die Skyline von Manhattan hatte. Trotz eines unangenehmen und kalten Winds sind wir ziemlich lange dort geblieben, da es atemberaubend schön war. Später sind wir durch Chinatown und Little Italy
gelaufen. Nachdem wir dann an der Christopher Street Freizeit hatten, sind
wir alle ins Museum of Modern Art, kurz MoMA, gegangen, wo z.B. Bilder von
Vincent Van Gogh und Pablo Picasso ausgestellt wurden. Als Abschluss für
den Tag sind wir auf den Times Square gegangen. Eigentlich war es
schon dunkel, aber wegen der ganzen leuchtenden Werbebildschirme war es so
hell, dasss man nicht wirklich mitbekommen hat, dass die Sonne schon
untergegangen war. Zusätzlich waren noch unendlich viele Leute auf dem
Times Square unterwegs. Das Ganze sah irgendwie surreal aus, überall
riesige Bildschirme mit leuchtender Werbung, alles war hell, aber auch
ziemlich laut und einfach etwas, was es so in Deutschland nicht gibt. Der
Tag war ziemlich anstrengend, weil wir alle noch den Jetlag in den Knochen
sitzen hatten, weshalb wir dann auch zum Hostel gefahren sind und uns
schlafen gelegt haben.
Am zweiten Tag waren wir vormittags im Museum of Natural History, was der ein oder andere vielleicht durch die Filmreihe „Nachts im Museum“ kennt, wo die Filme nämlich spielen. Da das ganze Museum schon fast 150 Jahre alt ist, ist es auch nicht ganz typisch wie die heutigen modernen Museen aufgebaut, was es aber zusätzlich sehenswert und interessant machte. Danach hatten wir viel Freizeit, in der man sich z.B. den Central Park anschauen oder auf der 5th Avenue shoppen konnte. Am Abend waren wir dann in noch einem Museum, dem Metropolitan Museum. Leider konnten wir wegen angeblich „schlechten Wetters“ nicht auf
das Dach, wo man einen schönen Blick auf den Central Park gehabt hätte.

Am Sonntag sind wir mit der U-Bahn an die „Südküste“ von Manhattan
gefahren, von dort sind wir dann mit einem Schiff zur Freiheitsstatue und
noch nach Ellis Island gefahren. Leider hatten wir nur 30 Minuten bei der
Freiheitsstatue, trotzdem war es ziemlich cool diese haushohe Statue
zu sehen. Natürlich haben wir dort auch eine Menge Bilder gemacht. Auf
Ellis Island war eine Art Museum, das man sich anschauen konnte, wenn man
wollte. Wieder auf dem Festland sind wir dann durch die Wall Street gelaufen
und danach zum 9/11 Memorial, wo wir uns das
Mahnmal angeschaut haben.
Nachdem wir dann Freizeit hatten, und viele von uns wieder an den Times
Square gefahren sind um zu shoppen, sind wir an dem Broadway in das Musical
„School of Rock“, was wir alle richtig gut fanden, vor allem die wirklich
sehr begabten Kinderdarsteller, die singen, Theater spielen sowie
Musikinstrumente wirklich sehr gut spielen konnten.

Einen Tag später sind wir dann nochmal zum 9/11 Memorial und Museum
gefahren, wo wir übrigens auch das größte Gebäude New Yorks gesehen haben, das neue
World Trade Center. An diesem Tag waren wir im 9/11 Museum, was einen sehr berührt hat, da man wirklich alles über das
schreckliche Attentat an dem Tag erfahren konnte. Später, nachdem
wir wie jeden Tag Freizeit hatten, kam es zu einem der Highlights: wir
gingen gemeinsam aufs Empire State Building. Dort oben, auf dem
zweithöchsten Gebäude New Yorks, hatten wir ein 360°-Panorama und eine
wunderschöne Aussicht. Wir blieben solange oben, bis es draußen dunkel
wurde, so dass wir die ganze Stadt bei Nacht mit allen Lichtern
sehen konnten. Es war eine unvergessliche Aussicht und wunderschön. Auch dieser
Tag ging zu Ende und wir fuhren zusammen zurück, wo wir angefangen haben
unsere Sachen zu richten und unsere Koffer zu packen.
Am letzten Tag in Amerikas größter Stadt waren wir auf dem „Top of the Rock“, wo wir wieder eine wunderschöne Aussicht hatten nur mit dem Unterschied, dass wir das Empire State Building gesehen haben und nicht oben drauf standen, und wir den Central Park sehen konnten. Es war schönes Wetter und wir blieben
relativ lange ganz oben. Wir haben natürlich wie immer viele Fotos gemacht. Danach sind wir dann wieder
zum Hostel und anschließend mit unseren Koffern zum Busbahnhof gefahren, wo
wir dann mit dem Bus nach New Jersey gefahren sind. Das war erstmal
alles aus New York.