Unser neuer Mittelstufenleiter
Dirk Philippi

Können Sie sich kurz vorstellen?

Die trockenen Zahlen: Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Jungs (25 und 10 J.) und bin seit 22 Jahren Lehrer. Vielleicht interessanter: Ich bin meeressüchtig, Theater- und Eishockeyfan, habe einen Turnschuh-Tick, engagiere mich privat gegen Rassismus, höre HipHop & Indie und beschäftige mich auch in meiner Freizeit viel mit Schule bzw. wie man diese zeitgemäßer gestalten könnte.

Wie sind Sie an der Staudi gelandet und warum?

Ich bin 2013 als stellvertretender Schulleiter in den Deutschen Auslandsschuldienst gegangen und habe in Izmir in der Türkei sechs Jahre an einer Gesamtschule gearbeitet. Nachdem ich davor immer nur am Gymnasium war, wusste ich, dass ich nach meiner Rückkehr unbedingt wieder an eine Gesamtschule möchte und glücklicherweise hat dies nun mit meinem Wechsel zur Staudi geklappt. Hier bin ich jetzt gelandet wie auf einem Daunenkissen. Ausnahmslos alle haben mich so offen und herzlich aufgenommen, dass ich mich manchmal zwicken muss, dass es solch ein tolles Team in einer Schule tatsächlich gibt. Dazu kommt, dass ich mit Frau Ulrich die wohl beste Teampartnerin in der MS-Leitung habe, die man sich nur wünschen kann: super kompetent, hilfsbereit, geduldig, zuverlässig, ehrlich und sehr cool.

Worauf freuen Sie sich hier an unserer Schule?

Am meisten freue ich mich auf den Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern. Durch die Pandemie und meinen Wechsel während des Schuljahres kam das bislang leider noch viel zu kurz. Außerdem freue ich mich natürlich auf das Teamwork mit meinen Kolleginnen und Kollegen und bestimmt viele spannende Projekte.

Was für Fächer unterrichten Sie?

Ich habe Deutsch und Sport studiert, eine Zusatzausbildung als Erlebnispädagoge gemacht und in den zurückliegenden Jahren außerdem Ethik, Philosophie und Psychologie unterrichtet.

Wie kommt es, dass Sie mitten im Schuljahr als Mittelstufenleiter an unserer Schule angefangen haben?

Nach meinen Jahren in der Türkei wurde ich vom Regierungspräsidium an das Kreisgymnasium nach Titisee-Neustadt geschickt. Als dann die Stelle der Mittelstufenleitung an der Staudinger ausgeschrieben wurde, habe ich keine 5 Sekunden gebraucht, um mich an den Rechner zu setzen und meine Bewerbung zu schreiben. Ich wollte ja unbedingt an eine Gesamtschule und da die Stelle auch mit einem meiner Schwerpunkte, der Schulentwicklung, verbunden ist, wusste ich sofort, dass dies meine Traumstelle ist. Leider zog sich das Bewerbungsverfahren durch die Pandemie und so kam die freudige Nachricht zwar zu meinem Glück, aber erst im April dieses Jahres. Da ich ja aber im Schwarzwald auch noch viele Klassen unterrichte, haben wir uns dann mit allen Beteiligten geeinigt, dass ich bis Ende Juli an zwei Tagen pro Woche an der Staudi bin, um mich einzuarbeiten, und an drei Tagen in Titisee-Neustadt, um meine momentanen Klassen nicht mitten im Jahr im Stich zu lassen.

Warum sind Sie Lehrer geworden?

Weil es der schönste Beruf der Welt ist.

Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß?

Wenn das Lernen so klappt, dass man zusammen Spaß und Freude daran hat.

Was ist ihr Lieblingsort in Freiburg?

Darf ich drei nennen? Dann nehme ich das Café Istanbul, das Eisstadion und die Theatertreppen.

Was sollten die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule unbedingt über Sie wissen?

… dass ich kein bisschen nachtragend bin, immer an das Positive glaube, Versprechen einhalte und mit Flachwitzen sehr nerven kann.