Turntag

Umschwung, Hocke, Rad, Standwaage: Beim Turntag der Orientierungsstufe in den Klasse 5 und 6 legten die zuvor ermittelten Klassenbesten am Reck, Boden, Sprung und Schwebebalken ihre besten Übungen auf die Matte.
Neben Grätschwinkelsprüngen und Unterschwüngen sahen die Zuschauer überall Eifer, konzentrierte Gesichter und manchmal hörte man auch die Frage: „Darf ich vielleicht noch mal?“ Darf man aber nicht, beim Turnwettkampf musste man auf den Punkt zeigen, was man drauf hat. Aber ansonsten lief alles viel entspannter, als man das vielleicht von Kunstturn-Wettkämpfen gewöhnt ist. Es gab engagierte Unterstützung von der Klasse auf den Rängen, und, ja, es war nach geglückten Abgängen auch richtig laut in den Hallen drei bis fünf.
„Wir wollten mit diesem Turntag den Schülern einfach mal den Bammel vor so einem Turnwettkampf nehmen“, war Simone Breitmaiers Anliegen. Zusammen mit Claudia Schneider organisierte sie angestrengt, aber keineswegs hektisch diesen ersten Wettbewerb an den Geräten. Als Erfolg, er soll nächstes Jahr wiederholt werden. Denn er war im Sportunterricht der letzten Wochen eine neue Motivation zum Trainieren der Übungsteile, es galt ja, in die klasseneigene Turnmannschaft aufgenommen zu werden.