Theater

Projektwoche an der Staudi

In dieser Woche findet an der Staudi kein normaler Unterricht statt, sondern jede Klasse beschäftigt sich mit einem besonderen Thema.      Alle fünften Klassen beschäftigen sich mit den gleichen zwei Themen und die Neuntklässler arbeiten alle am gleichen Thema. In den 6. bis 8. Klassen haben die einzelnen Klassen unterschiedliche Themen. Die 10. Klassen bereiten in ihren Präsentationsfächern Präsentationen vor und in ihren Kernfächern, also ihren Hauptfächer schreiben sie Tests und Klausuren. Außerdem kümmern sich noch um weitere interessante Projekte.

Die Projektwoche an unserer Schule – der Staudinger-Gesamtschule  ist eine Woche, in der man sich die ganze Woche mit einem Thema beschäftigt. Die verschiedenen Klassenstufen arbeiten an unterschiedlichen Themen.

Das Jahrgangshaus 18 (die Fünftklässler) haben die Projekte „Müll“ und „Medien“. Beim Projekt „Müll“ gehen sie auf die Ökostation und erstellen aus Dingen, die eigentlich in den Müll wandern würden etwas Schönes, z.B. aus Dosen werden Blumentöpfe oder aus Glas und Plastik Schneekugeln. Beim Projekt „Medien“ lernen sie, wie man einen Steckbrief am Computer erstellt und wie man sich im Internet verhält.

Das Jahrganghaus 17 (die Sechstklässler) arbeitet an unterschiedlichen Themen. Die 6b hat zum Beispiel das Thema „Theater“.  Sie haben das Skript vorgeschrieben bekommen und die eine Hälfte macht das Bühnenbild und die andere Hälfte spielt das Stück vor. Die 6c entwickelt ihr eigenes Haslach-Geocaching, bei dem sie sich eigene Hinweise zu den Orten, an denen sie Figuren versteckt haben, ausdenken und diese aufschreiben. Das bedeutet, dass sie Figuren in Haslach verstecken und mithilfe der Hinweise die anderen aus der Klasse/ die Figuren im Laufe der Woche finden müssen. Die 6d hat das Thema „Ägypten“, bei diesem Thema machen sie ihre eigene Mumie aus Gipsbinden. Am Ende der Woche müssen sie ein Plakat präsentieren, das sie in der Woche entwickelt und gestaltet haben.

Das Jahrgangshaus 16 (die Siebtklässler) arbeitet an unterschiedlichen Themen. Die Klassen 7b und 7d haben das Thema „Geschichte Freiburgs“; die 7b macht zum Beispiel Ausflüge zum Martins- und Schwabentor und sie lernen wie Freiburg nach und nach entstanden ist. Die 7d wandert von Zähringen zum Schlossberg, sieht von dem Aussichtspunkt ganz Freiburg und lernt die Geschichte Freiburgs kennen, indem sie eine Präsentation über Freiburg erstellen. Die 7f hat „English-Week“ als Thema, das heißt, sie machen die ganze Woche über Englisch. Sie bereiten ihr eigenes englisches Frühstück zu, sie lernen dazu viel über England und die englische Kultur. Die 7g hat das Thema „Gesundes Leben“ und sie treiben jeden Tag eine Stunde Sport. Außerdem lernen sie, was gesund für den Körper ist, sowie welche Nahrungsmittel gesund und welche ungesund sind. Außerdem kochen sie kochen ihr eigenes gesundes Essen.

Das Jahrgangshaus 15 (die Achtklässler) durfte von drei Workshops einen wählen, welchen sie bearbeiten wollen. Es gibt den Workshop „Kunst mit Zeitung“, da kann man aus Zeitung verschiedene Sachen basteln, z.B. ein Haus, Tiere oder Kleidung. Dann gibt es noch den Workshop „Erklär-Videos“. Da erklärt man Sachen in einem Video, so dass das Thema alle verstehen können. Es gibt zum Beispiel eine Gruppe, die einen Kartentrick erklärt und eine andere, die erläutert wie die Nachrichten in die Zeitungen, ins Radio und ins Fernsehen kommen. Dann gibt es noch den Workshop „Journalistisches Schreiben“, da sind wir, und wir haben an diesem Text die ganze Woche gearbeitet. Wir haben uns zunächst das Thema und das genaue Vorgehen überlegt, dann haben wir die einzelnen Klassen befragt und schließlich die Ergebnisse zusammengetragen, um diesen Text zu verfassen. Dann gibt es noch einen Workshop, bei dem eher kreativere Texte und Geschichten entwickelt werden.

Das Jahrgangshaus 14 (die Neuntklässler) beschäftigt sich mit dem Thema „Glück“ und ihr Auftrag lautet andere Menschen glücklich zu machen. Eine Klasse geht z.B. ins Altersheim putzen.

Das Jahrgangshaus 13 (die Zehntklässler) schreibt Tests und Klausuren in den Hauptfächern. Sie bereiten Präsentationen in ihren Fächern vor, in denen sie ihren Vortrag halten wollen. Die 10b hat einen dokumentarischen Spielfilm über die Organisation „Vision Hope“ erarbeitet und produziert – nur das Schneiden ist noch nicht abgeschlossen. Außerdem hat die Klasse in Zusammenarbeit mit dieser Organisation eine Spenden-Aktion in der Stadt auf die Beine gestellt, sodass sie durch den Verkauf von selbst gemachten Holz-Engeln und Kuchen nun knapp 300 Euro an „Vision Hope“ spenden kann.

Die 10a hat in Kleingruppen an verschiedenen selbst gewählten Projekten gearbeitet. Etwas ungewöhnlich, aber für die Schulgemeinschaft womöglich von tollem Nutzen war die Idee von 2 Schülerinnen: Sie haben das in den Untiefen der Staudinger Kellerräume versteckte großartige Tonstudio wieder einigermaßen auf Vordermann gebracht.

Die Jahrgangshausteams – also die Klassenlehrerteams und einige Fachlehrer/innen, die in dem jeweiligen Jahrgangshaus unterrichten – planen gemeinsam die Projektwoche, z.B. das Jahrgangshaus 15 plant die Projektwochen für die Achtklässler und das Jahrgangshaus 16 plant die Projektwochen für die Siebtklässler. Das Jahrgangshaus ist das Jahr, indem man in die Staudinger-Gesamtschule gekommen ist. Also wenn man 2018 in die Schule gekommen ist, gehört man zum Jahrgangshaus 18 und wenn man dann 2019 in die Schule kommt, gehört man zum Jahrgangshaus 19.

Von: Nicklas Pflug, Rahim El Hassan, Steven Schwudtke Klasse 8c der Staudinger-Gesamtschule

Fotos: Natalie Gros & Leonie van der Post

Die J1 bei „Superkörper“:
Sehens-Un-würdigkeiten in Freiburg

Crossover Wissenschaft, Wirtschaft und Theater? Staudinger Schüler der J1 waren bei der stadtweiten Verhandlung SUPERKÖRPER dabei!
Der sozialkritische Regisseur Lukas Matthaei und Konsorten sahen in Freiburg den richtigen Spielort für SUPERKÖRPER. „Life Science“ ist zum Markenzeichen unseres Biovalleys geworden. Forschung und Firmen der Pharmazie, Biotechnik und Medizintechnik vernetzen sich hier für den Weltmarkt. Ausgehen von Interviews diverser Wissenschaftler der Region hatten Matthei und Konsorten die Idee, ganz Freiburg „unter die Petrieschale zu legen“ und mit speziellen Gruppen eine Bürgerforschung zu initiieren. Diese Gruppen wurden zu „Zellkörpern“, die die Bewohner Freiburgs mit den Thesen der auf Gentechnik spezialisierten Wissenschaft zu konfrontierten.


Unsere Staudi-Schüler wurden mit Frau Badouin zum „Zellhaufen Genschneider Jr.“ und setzte sich mit der Frage nach der Notwendigkeit der in gentechnischen Laboren praktizierten sogenannten „Genschere“ auseinander. Das Theater verlangte einen Übertrag auf Freiburg. Also suchten wir uns „Krebszellen“ in Freiburg aus, die wir näher untersuchten, einer Bewertung unterzogen und überlegten, ob eine Genschere hier anzusetzen wäre.
In Weingarten testeten wir unsere Theorien über „Sehens-Un-würdigkeiten in Freiburg“:

„Freie Spezialisten aus dem Melting Pot beim Dorfbach. Wo der wuselige Excellence Cluster seine eigenen Mischungen erprobt, Modelle neuer Wirklichkeiten entwirft & sich auf die Praxis vorbereitet. Schnelle Kombinationsgabe und die unverbrauchten Energien dieser Großzelle versprechen überraschende Ansätze.“

Und wir ernteten Erfolg:
Unsehenswürdigkeiten – Forschung von GENSCHNEIDER JR.
Weingarten
Datum: 19.04.2016

Investition Total: 125
Forschungserfolg: 74%

Forschungserfolg: 74%
Forschungsbericht
Die GENSCHNEIDER JR. stellten sich mutig der heiklen Frage, wer eigentlich entscheidet, welche Orte Freiburgs als sehenswert ausgezeichnet oder als Unsehenswürdigkeiten gebrandmarkt werden (lokal vs. mainstream). In randomisierten qualitativen Interviews ermittelten sie die Top-5-Unsehenswürdigkeiten Weingartens (Das Millionengrab, Den Evolutionsvulkan, das Määp u.a.) & verzeichneten diese auf einer differenzierten Skala (International Social 5-Star-System / IS5SS)

Die Tagesvideos und mehr sind auf der Internetseite superkoerper.org zu sehen.

Übrigens: Unser Forschungsbericht aus Weingarten und auch unsere Arbeit mit dem Chaos Computer Club zur Verbesserung der Stadtteile Freiburgs ist in einer Zeitkapsel dokumentiert, die am Platz der Alten Synagoge vergraben wurde und erst in exakt 50 Jahren(2066) wieder ausgegraben und geöffnet wird! Grüße an die Zukunft!

Aufführung der Musical-AG:
Friends forever

Freunde auch über den Tod hinaus? Mit einer Begräbnisszene beginnt das diesjährige Musical unter der Leitung von Karen Hettinger und Kone Bohnacker. Die Trauer währt jedoch nicht lange, sondern die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit überwiegen. Vom 6. Klässler bis hin zum Studienstufenschüler stellen die Staudis ihr schauspielerisches und Gesangstalent unter Beweis. Da ist die Hitze im Theatersaal schnell vergessen und man genießt die abwechslungsreiche Vorstellung. Vom Rap bis „I will survive“ ist alles dabei und gekonnt in Szene gesetzt.
Am Ende wird’s dann nochmal traurig: Seit 10 Jahren leitet Johannes Kenkel die Technik, doch nun verabschiedet er sich. Doch sicherlich bleiben die Verantwortlichen für die Musical AG für immer Freunde.

 

Text und Fotos © Johannes Meschede

 

„Ich lächle“

Fotos: Maurice Korbel

SchülerInnen des LuT-Kurses der J2 begleiten ein lebensbejahendes Theaterstück

Im Rahmen des Festivals Politik im freien Theaters durfte der Literatur- und Theaterkurs der J2 das Stück “Qualitätskontrolle“ der Gruppe Rimini Protokoll begleiten. Ein eindrucksvolles Erlebnis, handelte es sich doch um dokumentarisches Theater in dem Maria-Cristina Hallwachs ihre eigene Biografie spielt. Mit 18 Jahren sprang sie in einen Pool und brach sich das Genick. Seither ist sie vom Hals abwärts gelähmt und auf permanente Unterstützung angewiesen. „Nie allein – trotzdem einsam“ haben sich zwei SchülerInnen des Kurses gefragt und dazu mit Hilfe von Bauklötzen Bilder gestellt, die so wie alle anderen Gruppenarbeiten vor der Aufführung des Stückes im Stadttheater in der neugestalteten Passage 46 präsentiert wurden. Jede Schülergruppe hat sich mit einem Aspekt des Stückes intensiv auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse kreativ oder interaktiv präsentiert.

Die Bilder und Töne vermitteln einen Eindruck davon:

 

Film

 

Politik im Freien Theater

Brandaktuell

Das Theaterfestival in Freiburg nimmt sich kontroverser Themen an – von der Stadtentwicklung bis hin zum Schönheitswahn.

Die  Staudinger- Gesamtschule beteiligt sich zum einen als Kooperationspartner für die Schülerworkshops, zum anderen ist der Literatur- und Theaterkurs der J2 Patenkurs für das Stück „Qualitätskontrolle“ und macht am Samstag den 15.11. vor der Vorstellung zahlreiche kreative Präsentationen zum Thema des Stücks. Anschauen lohnt sich!