Schüleraustausch

USA Reisebericht III:
Halloween, Beach und Ice Cream

Von Josephine Münn

 


Nach New York und den ersten Tagen in New Jersey hatten wir glücklicherweise noch über eine Woche vor uns liegen, in der wir viel erlebt haben. Durch die fehlenden öffentlichen Verkehrsmittel waren wir auf zahlreiche Autofahrten angewiesen. Es ging zur unüberschaubar riesigen Mall, dem Strand und dazugehörigen Boardwalk am wärmsten Tag, Grocery-Stores, Bowlinghalle und zum ice cream place (25 Minuten Fahrt!). Außerdem waren wir mit den meisten der deutschen und amerikanischen 11. Klässlern im Dorney (Freizeit-)Park. Weil es ziemlich kalt war, mussten wir bei den Rollercoastern kaum anstehen. Trotz der Kälte haben wir Softeis gegessen.
In unserer zweiten Woche an der Schule haben wir, wie die amerikanischen Schüler, IPads bekommen. In der Schule wird selten auf Papier geschrieben. Auffällig anders war, dass es eine Liste gibt, in die man sich einträgt, wenn man z.B. aufs Klo muss, dass die Türen vom Klassenzimmer von außen nicht aufgehen, man sich bei Verspätung zuerst im Sekretariat einen Zettel holen muss, die Klassenräume Video überwacht sind und man die Schule nicht verlassen darf. Letzteres ist mir vor Ort nicht aufgefallen und auch die Videoüberwachung hat mich nicht gestört. Nervig war allerdings der Feuer- sowie Evakuierungsalarm. Diese und weitere Notsituationen werden zweimal im Monat geübt. Am Freitag waren wir bei einem zweiten Footballspiel.
So langsam kam Halloween-Stimmung auf, vor allem durch das Shoppen in einem großen Halloween-Geschäft und weil wir in der Nacht vor Halloween “TPing” (Toilet papering) waren. Wie der Name ein bisschen verrät, wickelt man z.B Hauseingänge, Briefkästen, aber vor allem Bäume im Garten einer bestimmten Person mit Klopapier ein. An Halloween konnte man in der Schule bei ein paar Lehrern Trick or Treat machen. Richtig schön wurde es am Abend, als wir mit unserer üblichen Gruppe in Frenchtown unterwegs waren. Dort waren die Häuser faszinierend geschmückt, teilweise mit riesigen Spinnennetzen und aufblasbaren Spinnen. Man musste manchmal anstehen, um Süßigkeiten von den Leuten zu bekommen, die mit riesigen Behältern vor ihren Häusern saßen. Kostüme hatte jeder an und wir waren so ziemlich die einzigen Jugendlichen unter all den Kindern. Die meisten hatten dennoch mega Spaß.
Danach haben wir die letzte von zahlreichen unvergesslichen Basement Parties gefeiert. Um kurz etwas zu den Basements zu sagen: die meisten haben ihren Keller ausgebaut mit Couches, Fernsehern, Tischkicker, PingPong-Platten und so weiter.
Am nächsten Tag war um 7 Uhr morgens Abreise angesagt. Es war mehr als traurig, vor allem als die Gastmütter uns allen ebenfalls unter Tränen gesagt haben, dass sie uns vermissen werden. Es haben sich viele Freundschaften geschlossen, was den Abschied erschwerte. Mit dem Bus in New York angekommen, hatten wir noch ca. 4 Stunden Freizeit, die einige genutzt haben um die Highline, eine ehemalige überirdische Subway-Strecke, die nun eine Grünanlage ist, zu besichtigen. Danach kam der lange Weg zum Flughafen. Nach ein bisschen Umpacken wegen des Gewichtszuschuss der amerikanischen Errungenschaften, saßen dann alle im Flugzeug. Ab dem Start um ca. 20 Uhr haben wir fast durchgehend geschlafen. Nur zum Essen waren wir selbstverständlich wach. Nach nur 7 Stunden Flugzeit sind wir in Zürich gelandet. Um kurz nach 11 kam der Bus an der Staudinger Schule an, wo einige Eltern und Freunde uns zurück willkommen haben.

USA- Reisebericht II: Homecoming Weekend at Del Val von Naima Bahri

Nachdem wir be reits ein paar Tage in unseren Gastfamilien verbracht haben, sind wir am Freitag, den 19. Oktober, zum Footballspiel von Del Val gegangen. Obwohl es für die meisten Amerikaner eher ein Event war, um Homecoming mit ihren Freunden zu verbringen, war der Abend sehr aufregend für uns. Es war spannend zu sehen, ob das Spiel wirklich so ist, wie es in den Filmen immer dargestellt wird.
Das Thema war ,,Beach‘‘, wegen der Kälte waren alle jedoch eher warm angezogen. Trotzdem hat man gesehen, wie ein paar der Schüler kurze Hosen getragen haben und einige sogar oberkörperfrei waren. In der Pause hat die Marching Band ein paar Stücke gespielt und viele von uns haben sich Sweatshirts von der Highschool gekauft. Letztendlich hat Del Val gewonnen.
Am nächsten Tag fand der Homecoming-Ball statt und jeder war schon aufgeregt. Viele haben sich schon früh fertig gemacht, um später gut auszusehen. Etwa eine Stunde bevor es angefangen hat, sind viele Schüler zu Macy, einer Schülerin, gegangen, um dort Bilder zu machen. Es war verrückt zu sehen, wie viele Kameras überall waren und was für eine große Sache daraus gemacht wurde. Auch am Eingang der Schule stand eine Fotografin, die uns alle fotografiert hat.
Die Flure der Highschool wurden mit Stranddeko vom Student Council geschmückt. Ich glaube, die meisten realisieren gar nicht, wie viel Arbeit darin steckt, aber nachdem ich selbst zuvor mitgeholfen habe, ist es mir aufgefallen. Im Raum, indem alle getanzt haben, hat eine unglaublich gute Stimmung geherrscht und jeder kannte die ganzen Texte der Lieder. Nach einiger Zeit haben fast alle Mädchen ihre High Heels ausgezogen, da ihre Füße schmerzten. Im Gym, indem sich alle befanden, war es sehr stickig, weshalb viele in der Cafeteria, in der auch Essen angeboten wurde, Zuflucht gesucht haben.
Der Ball hat gegen 10 Uhr mit dem Lied ,,Party in the USA‘‘ aufgehört und wir wollten nicht, dass er endet. Deswegen gingen einige von uns zu einer Art Aftershow-Party. Der Abend ist unvergesslich und ich bin neidisch, dass wir so etwas nicht in Deutschland haben. Die beiden Abende waren optimal, um neue Leute kennenzulernen und das amerikanische Leben eines Schülers an Del Val nachzuempfinden.

USA- Reisebericht I: New York
von Mika Ettwein

Blog von New York von Mika Ettwein

Am Donnerstag den 11. Oktober ging es endlich los!
Nach all der Vorbereitung ging es in das Land der unbegrenzten
Möglichkeiten, in die Vereinigten Staaten Amerikas.
Wir trafen uns alle gemeinsam am Schulparkplatz, wo wir uns noch
von unseren Freunden und Eltern verabschiedeten. Dann ging es mit
dem Bus nach Zürich, wo wir nach den ganzen Sicherheitskontollen und der
Kofferabgabe auf unseren Flieger gewartet haben. Nach einer gefühlten
Ewigkeit konnten wir einsteigen und waren erst einmal damit beschäftigt unsere Plätze zu finden und uns diese einzurichten. Um Viertel vor zwei sind wir dann gestartet. Ziel: New York, Amerika.

Wir alle waren ziemlich aufgeregt und konnten es kaum erwartet zu landen.
Der Flug ging ca. neun Stunden, durch die sechs-stündige Zeitverschiebung
sind wir aber schon um Viertel vor fünf amerikanischer Zeit angekommen.
Nachdem wir auch in Amerika durch alle Sicherheitskontrollen gekommen sind
und jeder seine Koffer hatte, sind wir mit der U-Bahn zu unserem Hostel in
Manhattan gefahren. Dort angekommen haben wir unsere sehr kleinen
Zweibettzimmer bezogen und sind später alle zusammen nochmal rausgegangen,
um einen ersten kleinen Eindruck von New York zu bekommen. Das erste, was
auffiel, waren die riesigen Häuser, die in jeder Straße standen und wirklich
gigantisch aussahen.
Da wir aber alle schon sehr erledigt und fertig waren, sind wir dann zurück ins Hostel, wo wir noch einen
Feuerwehreinsatz mitbekommen haben, da ein anderer Gast
seinen Toast zu lange im Toaster hatte, weswegen die Feuermelder angegangen
sind und die Feuerwehr automatisch benachrichtigt wurde. Ein ganz schönes
Spektakel wegen eines Toast…

Am Freitag, also an unserem ersten ganzen Tag, sind wir zur Brooklyn Bridge gefahren, von der man einen wunderschönenBlick auf die Skyline von Manhattan hatte. Trotz eines unangenehmen und kalten Winds sind wir ziemlich lange dort geblieben, da es atemberaubend schön war. Später sind wir durch Chinatown und Little Italy
gelaufen. Nachdem wir dann an der Christopher Street Freizeit hatten, sind
wir alle ins Museum of Modern Art, kurz MoMA, gegangen, wo z.B. Bilder von
Vincent Van Gogh und Pablo Picasso ausgestellt wurden. Als Abschluss für
den Tag sind wir auf den Times Square gegangen. Eigentlich war es
schon dunkel, aber wegen der ganzen leuchtenden Werbebildschirme war es so
hell, dasss man nicht wirklich mitbekommen hat, dass die Sonne schon
untergegangen war. Zusätzlich waren noch unendlich viele Leute auf dem
Times Square unterwegs. Das Ganze sah irgendwie surreal aus, überall
riesige Bildschirme mit leuchtender Werbung, alles war hell, aber auch
ziemlich laut und einfach etwas, was es so in Deutschland nicht gibt. Der
Tag war ziemlich anstrengend, weil wir alle noch den Jetlag in den Knochen
sitzen hatten, weshalb wir dann auch zum Hostel gefahren sind und uns
schlafen gelegt haben.
Am zweiten Tag waren wir vormittags im Museum of Natural History, was der ein oder andere vielleicht durch die Filmreihe „Nachts im Museum“ kennt, wo die Filme nämlich spielen. Da das ganze Museum schon fast 150 Jahre alt ist, ist es auch nicht ganz typisch wie die heutigen modernen Museen aufgebaut, was es aber zusätzlich sehenswert und interessant machte. Danach hatten wir viel Freizeit, in der man sich z.B. den Central Park anschauen oder auf der 5th Avenue shoppen konnte. Am Abend waren wir dann in noch einem Museum, dem Metropolitan Museum. Leider konnten wir wegen angeblich „schlechten Wetters“ nicht auf
das Dach, wo man einen schönen Blick auf den Central Park gehabt hätte.

Am Sonntag sind wir mit der U-Bahn an die „Südküste“ von Manhattan
gefahren, von dort sind wir dann mit einem Schiff zur Freiheitsstatue und
noch nach Ellis Island gefahren. Leider hatten wir nur 30 Minuten bei der
Freiheitsstatue, trotzdem war es ziemlich cool diese haushohe Statue
zu sehen. Natürlich haben wir dort auch eine Menge Bilder gemacht. Auf
Ellis Island war eine Art Museum, das man sich anschauen konnte, wenn man
wollte. Wieder auf dem Festland sind wir dann durch die Wall Street gelaufen
und danach zum 9/11 Memorial, wo wir uns das
Mahnmal angeschaut haben.
Nachdem wir dann Freizeit hatten, und viele von uns wieder an den Times
Square gefahren sind um zu shoppen, sind wir an dem Broadway in das Musical
„School of Rock“, was wir alle richtig gut fanden, vor allem die wirklich
sehr begabten Kinderdarsteller, die singen, Theater spielen sowie
Musikinstrumente wirklich sehr gut spielen konnten.

Einen Tag später sind wir dann nochmal zum 9/11 Memorial und Museum
gefahren, wo wir übrigens auch das größte Gebäude New Yorks gesehen haben, das neue
World Trade Center. An diesem Tag waren wir im 9/11 Museum, was einen sehr berührt hat, da man wirklich alles über das
schreckliche Attentat an dem Tag erfahren konnte. Später, nachdem
wir wie jeden Tag Freizeit hatten, kam es zu einem der Highlights: wir
gingen gemeinsam aufs Empire State Building. Dort oben, auf dem
zweithöchsten Gebäude New Yorks, hatten wir ein 360°-Panorama und eine
wunderschöne Aussicht. Wir blieben solange oben, bis es draußen dunkel
wurde, so dass wir die ganze Stadt bei Nacht mit allen Lichtern
sehen konnten. Es war eine unvergessliche Aussicht und wunderschön. Auch dieser
Tag ging zu Ende und wir fuhren zusammen zurück, wo wir angefangen haben
unsere Sachen zu richten und unsere Koffer zu packen.
Am letzten Tag in Amerikas größter Stadt waren wir auf dem „Top of the Rock“, wo wir wieder eine wunderschöne Aussicht hatten nur mit dem Unterschied, dass wir das Empire State Building gesehen haben und nicht oben drauf standen, und wir den Central Park sehen konnten. Es war schönes Wetter und wir blieben
relativ lange ganz oben. Wir haben natürlich wie immer viele Fotos gemacht. Danach sind wir dann wieder
zum Hostel und anschließend mit unseren Koffern zum Busbahnhof gefahren, wo
wir dann mit dem Bus nach New Jersey gefahren sind. Das war erstmal
alles aus New York.

4 Tage gelebtes Europa

Mit unseren AustauschülerInnen aus Buhl

In diesem Jahr war es wieder möglich eine Begegnung zwischen französischen und deutschen Sprachlernenden zu realisieren.

Was das eigentlich genau heißt, findet ihr hier im Überblick:

  • 2 Tage in Frankreich im Collège du Hugstein und in Colmar

…und

  • 2 Tage in Deutschland an der Staudinger-Gesamtschule und in Freiburg

… dies bedeutet

  • Gast sein, Neues entdecken, sich führen lassen, Unterschiede erkennen, Gemeinsamkeiten finden, sich auf Unbekanntes einlassen und noch Vieles mehr

…und dann aber auch

  • Gastgeber sein, das Bekannte zeigen, Verantwortung tragen, improvisieren, Freizeit gestalten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten benennen, seine Schule und Stadt aus einem anderen Blickwinkel sehen

… und dabei

  • gemeinsam Aufgaben lösen, die andere Schule und den Unterricht im Partnerland entdecken, gemeinsam spielen, Stadtrallyes meistern, zusammen essen und durch den Tag gehen

… und immer wieder

  • die Fremdsprache anwenden, Sprachschwierigkeiten überwinden, neue Wörter und Ausdrücke lernen, den anderen immer besser verstehen

…und

  • vielleicht sogar Freundschaften schließen und sich bald wiedersehen!

 

Wir freuen uns sehr auf diese gemeinsame und erfolgreiche deutsch- französische Begegnung und ein Stück gelebtes Europa!

À bientôt,

Camille Fritsch & Uli von Thenen

Gapp Blog 2016
Teil 3

 

Nach dem Homecoming Ball verbrachten viele deutsche Schüler_innen große Teile der Unterrichtszeit in der Bibliothek, da sie Arbeiten schreiben mussten. Dadurch mussten wir in dieser Woche auch viel lernen und unternahmen hauptsächlich nach der Schule Sachen mit unseren Austauschpartnern_innen.

Am Freitag gingen dann manche Gastfamilien mit ihre deutschen Austauschpartner_innen -statt in die Schule- in einen Trampolin-Park. Später am Abend traf sich die Austauschgruppe am Lagerfeuer. Die Deutschen wie auch Amerikaner_innen hatten dort sehr viel Spaß.

Am Samstag war dann ein Teil der Gruppe mit ihren Austauschschülern_innen beim Pumkin Picking. Dies ist eine amerikanische Tradition, bei der man mit einem Traktor zu einem Kürbisfeld gefahren wird, um sich dort seine eigenen Kürbisse zu suchen und diese dann mit einem gruseligen Gesicht zu versehen.
Gegen Abend traf sich ein Teil der Gruppe im Dorney Park. Das ist ein Vergnügungspark, welcher natürlich auch auf Halloween ausgerichtet war. Dort hatten wir alle wieder eine grandiose Zeit und als es etwas dunkler war, kamen auch ein paar gruselige Gestalten, die einem sowohl am Boden wie auch auf den Achterbahnen begegneten.

Eine der Gastfamilien veranstaltete am Sonntagnachmittag eine Volleyball-Party. Beim Spiel duellierten sich Deutsche und Amerikaner_innen. Leider musste dieses im Regen stattfinden – was uns aber nicht daran hinderte, Spaß zu haben. Danach gab es noch ein Barbecue und Buffet mit vielen Leckereien.

Am Montagabend wurde eine Halloweenparty bei einer der Gastfamilien gefeiert. Nachdem wir zunächst kurz etwas „snack-ten“, zogen wir dann in kleineren Gruppen von Haus zu Haus und fragten nach „Süßem oder Saurem”. Gerade dabei hatten wir sehr viel Spaß, weil alle von uns dies seit Jahren nicht mehr gemacht hatten.Was uns sehr schnell auffiel, war das sich die Amerikaner_innen gerne verkleideten. Interessant dabei war, das es nicht nur gruselige Kostüme gab, sondern auch -so wie bei uns in Deutschland an Fasnacht- Hühner, Kühe, Katzen, Teufel etc. herumliefen.

An unserem letzten Abend waren wir nochmals bei einer Gastfamilie eingeladen, um den Austausch gemeinsam ausklingen zu lassen.

Bis bald in Deutschland,
Zoe und Maheshi

GAPP BLOG 2016
Teil 2

Zweiter Eintrag

( Dieses Mal auf Deutsch :-), damit ihr nicht zu lange darauf warten müsst)

Nachdem wir sehr herzlich von unseren Austauschfamilien aufgenommen worden waren, nahmen wir am ersten Schultag gleich an den Senior Olympics (die Spiele erinnerten einen teilweise an „Schlag den Raab“) teil, da alle anderen Stufen Vergleichsarbeiten schrieben. Einige von uns waren in der ersten Woche auch in Frenchtown spazieren/bummeln und besuchten die Bridgewater Commons Mall, um shoppen zu gehen.

Darüber hinaus erlebten wir schon am Freitag unser erstes Footballspiel. Gleich zu Beginn kauften sich viele der deutschen Schüler Pullis mit dem Schullogo drauf an den Ständen neben dem Footballfeld, um ebenfalls Team Spirit zu zeigen. An das laute Gejubel gewöhnte man sich schnell und man kam sich selbst vor wie ein Cheerleader. Nach einem sehr spannenden Spiel gewann unsere Schule (Delaware Regional High School) mit 31 zu 6. Sie gewannen vor allem durch ihre Touchdowns.

Samstagabend war dann der Homecoming Dance. Gegen 19 Uhr kamen alle gestylt in die Schule. Vor allem die Mädchen  hatten sich sehr schick gemacht, doch was uns sofort auffiel, war das über die Hälfte der Schülerinnen barfuß rumliefen bzw. tanzten. Die Schuhe waren alle schön auf der Seite aufgereiht. Das Essen war eine kleine Herausforderung für Vegetarier, doch das Tanzen machte allen Spaß. Nach dem Tanz haben sich noch paar Deutsche mit Amerikanern getroffen und sind dann noch zu einer der Gastfamilien gegangen und hatten dort noch einen schönen Abend.

Bis bald,

Maheshi und Zoe

GAPP Blog 2016
Teil 1

First entry NYC

After sitting in the Airplane for 9 hours, we arrived in Newark at about 3 pm. We reached our hostel in Chelsea by bus, train and subway. So after being awake for over 24 hours we finally fell asleep.

But we had to get up at 8 o’clock the next morning in order to get breakfast. Our day trip started at 10 am and we went to the Flatiron Building. This impressive building was the first skyscraper in New York and in my opinion the most interesting in the whole city. Our next stop was Central Park. After a little walk around one of the lakes in Central Park, we took the subway to Brooklyn in order to walk across the Brooklyn Bridge. We had a beautiful view over the city, although it was really “dangerous“ because of all the bikers. For the rest of the day we went shopping. But the best part of the day was the evening when we went to Time Square. The atmosphere was amazing.

Our next day tour started again after having breakfast. We visited Statue of Liberty and Ellis Island. After that we had some free time before we met up some hours later in front of the Metropolitan Museum of Art. Well, actually only some of us because the other part went to watch a basketball match. At 10 pm we all met at the hostel.

The next day the whole group visited National Museum of American History. For all of you who don’t know, that’s the museum where „Nachts im Museum“ was filmed. Two hours later we did a little rally in the city. After some free time we climbed (Well, actually only the last six floors :-)) the Empire State Building. The view was breathtaking.

On our last day we could choose between another NYC museum or Rockefeller center (thats a skyscraper where you have a really nice view over the city an especially over Central Park). After this we had some time for shopping. At 1 pm we met and all visited Ground Zero. First, a man, who was there when the airplanes crashed into the twin towers, told us his story. After his report everybody was very touched and some of us also visited the 9/11 Museum to gain further insight into what happened that day.
In the evening we spent time together and we ate pizza. It was a great way to say good bye to beautiful New York City.
Oh, I almost forgot, some of us went for a walk to see and experience the High Line (a former railway, which is a park now) before we left NYC on Tuesday.

Talk to you soon,
Maheshi

USA Austausch

200px-Flag_of_the_United_States.svg_Vom 19. Oktober bis zum 9. November 2012 befand sich eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen der Eingangsklassen und der Jahrgangsstufe1 unserer Schule zusammen mit den Kollegen Alderin und Väth im Osten der USA. Zwei Wochen lang haben sie in amerikanischen Gastfamilien gelebt und sind zum Unterricht in die Delaware Valley Regional High School gegangen. – Lesen sie eine Information zur Lage während des Hurricane “Sandy” und die ersten Tagesberichte.

Hurricane „Sandy“

„Bevor wir in die USA flogen wussten wir, wir würden einige der größten Events des Jahres miterleben dürfen (Homecoming, Halloween, Präsidentschaftswahlen). Was wir allerdings nicht wussten war, dass sich nun auch noch ein Hurricane dazu gesellen würde. Viele haben bestimmt schon von „Sandy“ in den Nachrichten gehört. Den Wetterberichten zufolge wird er Dienstag morgen südlich von New Jersey (in diesem Bundesstaat befinden wir uns) die Küste erreichen und nach Nordosten weiter ziehen. Da noch niemand so richtig weiss, wie stark er sein wird, ist die Delaware Highschool vorsichtshalber am Montag und Dienstag geschlossen. Allem Medienrummel zum Trotz gibt es dennoch keinen Grund zur Sorge. Die Austauschschüler sind in ihren Austauschfamilien gut untergebracht und versorgt. Die in dieser Region lebenden Amerikaner haben schon viel Erfahrung mit Stürmen (z.B. Hurricane Irene) und können sich auf die Tatsache verlassen, dass die Windstärken der Hurricane um so mehr abnehmen, je länger sie sich auf dem Festland bewegen. Da wir uns im mittleren bis nördlicheren Teil New Jerseys befinden, ist somit zwar mit starken Winden und Regen zu rechnen und evtl. auch mal Stromausfall, dieses stellt aber keine wirkliche Gefahr für uns dar!
Wir wünschen Euch allen schöne Herbstferien!
Liebe Grüße Väth und Alderin“ (Mail vom 30.10.2012)

Tagesbericht 18.10.12

Fuer die meisten hiess das frueh aus dem Bett kommen da wir uns um halb acht am Bahnhof Gleis 1 trafen. Doch durch die Vorfreude konnte wahrscheinlich sowieso niemand schlafen. Als dann alle angekommen waren und alle die Verabschiedungszeremonie der Eltern/Freude/Familie ueberstanden hatten ging es dann endlich los. Wir fuhren circa 4 Stunden nach Koeln dort sind wir umgestiegen nach Duesseldorf -Flughafen mit circa einer halben Stunde Fahrtzeit. Die Schloesser an der Bruecke in Koeln waren zahlreich und schoen. Als wir dann endlich den Flughafen erreichten, mussten wir, bis wir einchecken durften erst noch 2 Stunden vertroedeln und alles essbare aufessen was nicht ins Handgepaeck durfte dann wurden wir durch die Kontrollen gelassen was ohne Probleme geklappt hat.Im Flugzeug angekommen nahm jeder an seinem zugewiesenen PLatz platz. Der Flug verlief ohne Probleme wir kamen zwar manchmal in Turbulenzen aber es ist nichts passiert. Das Essen war auch ziemlich in Ordnung. Als wir nach 8 stunden Fahrt ankamen war es schon Nacht und man konnte die Lichter New Yorks aus dem Flugzeugfenter betrachten. Endlich gelandet mussten wir noch eine halbe Stunde mit Herzklopfen warten um durch die Passkotrolle zu kommen. Wir hatten schon furchtbares darueber gehoert, wie z.B. beantworten ob wir schon Mal im Gefaengnis waren. Es kam zum Glueck nicht so schlimm. Nun sind unsere Fingerabdruecke und ein Bild der Iris in irgendeinem hochgeheimen Ordner des Staates Amerika verewigt. Nach einer langen und angstrengenden Fahrt mit der Subway, wobei wir meistens damit beschaeftigt unsere Koffer die Treppen hoch und runter zu schleppen. So fuhren wir totmuede durch die Stadt die niemals schlaeft. Und so fielen wir ca. um 2 Uhr morgens in einen tiefen Schlaf. Endlich schlafen nach der kurzen Zimmerverteilung. Fertig!!! (larissa & lina)

Tagesbericht 20.10.12

Heute war ein echt schöner Tag mit vielen tollen Erlebnissen. Zuerst sind wir zur Freiheitsstatue gefahren, mit der Fähre, wir mussten zwar lange anstehen, aber das warten hat sich gelohnt. Wir konnten leider nicht rein aber es war auch schön sie von außen zu sehen und wir hatten super schönes Wetter. Anschließend sind wir zu Ellis Island gefahren, aber nicht lange geblieben. Wir hatten den Rest des Tages frei und sind shoppen gegangen Luci, Birte, Katharina, Miriam und ich. Auf dem Weg sind wir durch einen Markt gelaufen, zu dem Zeitpunkt waren Stina, Alex, Robin und Simon auch noch dabei. Vor einem Tierladen mit Hundewelpen im Schaufenster haben wir Vanessa Hudgens gesehen und kurz mit ihr geredet. Das war echt krass und toppte für manche sogar, dass wir am morgen die Statue of Liberty gesehen hatten. Dann waren wir Essen. $5 für 2 große Stücke Pizza und ein Getränk. Das war zwar das gefühlte 10te mal Pizza in der Zeit die wir da waren, aber Hauptsache etwas zu Essen und billig. Nach dem Shoppen sind wir noch zum Time Square gegangen, das war so schön, richtig beeindruckend, die ganzen Lichter und Menschen…:) Das war ein sehr sehr schöner Tag, für mich sogar eigentlich fast der schönste in New York. (Katharina)

Tagesbericht vom 21.10.12

Für viele begann der Tag mit einer 2 ½ stündigen Stadtführung durch Harlem, an der jeder freiwillig teilnehmen konnte. Unser „Guide“ erzählte uns viele interessante Dinge, gegen Ende ließ die Motivation jedoch bei vielen nach, da sich die 2 ½ Stunden dann doch ziemlich hinzogen. Im Anschluss besuchten wir einen baptistischen Gottesdienst, der uns – verglichen mit den deutschen Messen – viel lebendiger und spontaner erschien. Im Publikum saßen fast nur Touristen, für die sich einige von uns fremdschämten, da die meisten während dem Gottesdienst kamen und gingen wann sie wollten, Fotos schossen und einer hat sogar seine Chips ausgepackt.
Die Lobpreise während des Gottesdiensts waren insgesamt zahlreicher und auch „rockiger“ als bei uns in Deutschland.
Als wir ca. um 13:00 Uhr in unserem Hostel ankamen, holte sich jeder selbstständig etwas zu essen und anschließend besuchten wir den Central Park, setzten uns ins Gras, genossen das Wetter und hörten Musik. Davon abgesehen wurde Alex bei unserem „Mörder-Spiel“ als Mörder entlarvt. Nachdem Raphael und Andreas ihre Präsentationen über den Central Park gehalten hatten, bekamen wir etwas Freizeit und konnten selbstständig losziehen. Soweit ich weiß blieben manche im Central Park, andere gingen in die Stadtmitte und manche zurück ins Hostel.
Um ca. 16:00 Uhr trafen sich alle wieder beim Empire State Building, das wir später natürlich auch besuchten und von dem aus wir die wunderbare Aussicht auf New York City genießen konnten.
Zur Feier des Tages aßen wir alle zusammen – von unserem selbst erwirtschafteten Geld – in einem Soul Kitchen Restaurant zu Abend. Das Gericht bestand aus Süßkartoffeln, Chicken, Pommes für die Vegetarier, Spinat, Nudelauflauf und Rinderfleisch. Es wurde noch ein sehr lustiger Abend, an dem sich alle amüsierten und einige schon anfingen nervös zu werden, da es bald nach Frenchtown in unsere Gastfamilien gehen sollte. (Luci)

Tagesbericht 25.10.12

Heute war der zweite Tag in der Schule. In den ersten beiden Stunden haben sich ein Teil aus unserer Deutschen Gruppe in der Bibliothek zum Lernen getroffen, da wir in der vierten Stunde Englisch geschrieben haben. In der dritten Stunde haben sich dann alle zusammen getroffen um sich auszutauschen. Da soweit alles gut war mussten wir nicht weiter ueber Probleme reden und so kamen der Direktor und der Stellvertretende Schulleiter und haben uns noch einige weitere Sachen ueber die Schule erzaehlt. Beispielsweise dass es Kameras zur Sicherheit gibt und das die IPads, von denen jeder Schueler eins hat, die Buecher ersetzen und so die Schueler nicht so viel tragen muessen. Außerdem haben wir T-Shirts von der Schule bekommen, die wir alle beim Homecoming Footballgame anziehen sollen.
Danach stand der Englischtest fuer die J1er bevor. Ich denke wir haben ihn alle recht gut gemeistert. Was die anderen in der Zwischenzeit gemacht haben weiß ich nicht ganz genau aber ich vermute mal das sie mit ihren Gastschwestern oder -bruedern im Unterricht waren.
Um halb 3 hatten wir Schule aus.
Von den meisten hat man gehoert das sie nach der Schule shoppen gehen. Zur Mall. So auch wir. Und tatsaechlich habe ich dort einige von uns Deutschen angetroffen. Have a nice day, Kim

Tagesbericht 27.10.12

Der Tag, nach dem Home-coming-Spiel, der Tag, auf den viele hin gefiebert haben, der Tag, an dem so gut wie jeder Junge und jedes Mädchen der Del Val High-School in schicken Klamotten aufeinander treffen werden, um einen wunderschönen Tag zu verbringen, der Tag des Home-coming Balles.
Schon am Morgen als ich aufwache kommt es mir sofort in den Kopf: „Heute Abend ist der Home-coming Ball.“ Auch die Schwester meines Austauschpartners wacht mit viel Vorfreude auf. Während dem Frühstück wird der komplette Tag durchgeplant, es muss noch viel getan werden: „Haare, Make-up und auch die Fingernägel dürfen bei diesem Anlass nicht vergessen werden.“
Nach etlichem hin und her Argumentieren steht es fest, wir werden uns 2 Stunden für das Richten unseres Äußeren nehmen.
Nach dem Essen zwingen wir uns zu ein paar Brettspielen und Filmen, doch keiner von uns beiden kann sich richtig darauf konzentrieren, alle Gedanken drehen sich um den kommenden Ball.
Als es dann endlich Zeit ist, sich zu richten, bricht das totale Chaos aus. Und trotzdem stehen nach Einsatz von Dusche, Föhn, Nagellack, Glätteisen und Lockenstab zwei ganz passabel aussehende Mädchen da. Als wir bei der Schule ankommen, treffen wir auf gefühlte 1000 weiter passabel aussehende Mädchen und Jungen.
In der Schule angekommen, geht es erst mal zu dem viel zu gutem Büfett. Nach der Guttuung für unseren Magen geht es in die Sporthalle der Schule, aus der sowohl Musik als auch eine Masse an verschwitzen Personen strömt. Drinnen angelangt heißt es: Raus aus den High-Heels und rein in die tanzende Menge.
Am Ende des Balles warten viele nicht mehr so ganz passabel aussehende Schüler auf ihr elterlichen privat Taxen, die sie nach Hause kutschieren.
Dort angekommen geht DER Tag zu Ende, der Tag nach dem Home-coming Spiel, der Tag auf den sich viele freuten, der Tag des Home-comming Balles. (Miriam)

Tagesbericht 29.10.12

der Sturm naht
Da wir heute keine Schule hatten, wachte ich heute erst um 9.30 Uhr vom Wecker meines Austauschpartners Nate auf. Nach dem Fruehstueck trainierte Nate fuer sein Crosscountryteam, und da mir die Strecke zu lang war, blieb ich zuhause und nutzte die Zeit um Emails zu beantworten. Fuer diejenigen die nicht wissen was Crosscountry ist: Stellt es euch einfach wie sehr schnelles joggen vor, es kann aber wie der Name schon sagt auch ueber Felder, durch Waelder usw gehen. Die Strecke war aber trotzdem so lang, dass es als er wieder da, war bald wieder Zeit war zum Mittagessen.
Danach fing es an immer staerker zu winden und es wurde mit der Zeit sogar gefaehrlich aus dem Haus zu gehen. Deswegen blieben wir den restlichen Tag im Haus, spielten Videospiele, machten Hausaufgaben und schauten Nachrichten.
Am Abend gab es dann ein schnelles, aber trotzdem leckeres, Abendessen: Chickenfingers mit Pommes.
Danach fingen wir an zu viert Monopoly zu spielen, was der Gastvater bald langweilig fand, aber wir konnten nicht lange spielen da der Strom ausfiel und wir kein Licht mehr hatten. Da wir nicht wussten was wir ohne Strom machen sollten und es schon spaet war gingen wir daraufhin schlafen, im Wohnzimmer, damit, falls ein Baum auf das Dach faellt, wir nicht erschlagen werden. Gruss Robin

Tagesbericht 1. November 2012

Nach drei Tagen des nur ins Feuer Starrens, weil uns kalt war und wir kein Strom hatten, dachten wir uns wir müssen jetzt was machen! Also haben wir uns ins Auto gesetzt (Heizung angemacht) und sind losgefahren um einen Pie zukaufen da, wir den einem Freund versprochen hatten. Zum Glück darf Allison ( meine Austauschpartnerin) schon Auto fahren. Nach einem ewigen Umweg, weil so viel Straßen durch umgestürzte Bäume gesperrt sind, sind wir endlich beim Supermarkt angekommen. Er hatte weder normalen Pie und, klar ohne Strom, auch keinen Frozen Pie. Also sind wir über den Highway zu einer kleinen Backery gefahren und die hatten zum glück noch Pumpkin Pie. Wir haben noch was vom Wallmart gebraucht und haben da sogar noch Frozn Pie entdeckt den wir dann auch noch sofort gekauft haben 😉 Also so sind wir schlussendlich nach einer halben Ewigkeit, mit 2 Pies, bei besagtem Freund angekommen und haben da dann unseren Tag verbracht. Er hat 4 Generatoren und dadurch Strom, warmes Wasser und alles andere. Als wir dann Nachts nach Hause kamen hatten wir endlich auch wieder Strom und ich muss sagen ich hab ihn wirklich vermisst 🙂 Rosa

Tagesbericht 2.11.12

Heute ist der vierte Tag nach Hurricane „Sandy“, doch die folge, dass auch unser Haus kein Strom und somit auch kein Wasser hat, bleibt. Aus diesem Grund bleibt auch die Schule am Freitag noch geschlossen. Wann wir wieder Strom haben wissen wir leider nicht, solange ist es bei uns dunkel und auch nicht gerade warm, bei einer Außentemperatur vom durchschnittlich 10°C. Wenigstens haben wir einen Kaminofen, mit dem zumindest im Wohnzimmer eine angenehmere Temperatur herrscht. Aber den Generator, obwohl er in der Garage steht, können wir nicht nutzen, weil man diesen erst durch einen Elektriker anschließen lassen muss, und wie sollte es auch anders sein, sind die komplett ausgebucht. Ansonsten sind durch den Sturm bei uns ein paar Bäume umgeknickt, wie wir heute bei einem kleinen Spritztour durch die Nachbarschaft gesehen haben. Das Problem dabei ist, dass die Bäume Strommasten umgerissen haben und das wahrscheinlich länger dauert, bis die alle wieder aufgebaut sind. Das Haus wurde während dem Sturm aber nicht beschädigt und so bleiben wir auch an diesem Tag gelassen und machen es uns einfach gemütlich mit ein paar Spielen und am Abend noch einem Film auf dem Laptop, der zum Glück noch aufgeladen war. Heute haben wir allerdings überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre über das Wochenende zum Ferienhaus nach Pennsylvenia zu fahren, dort gäbe es immerhin Strom und Wasser! Hier, auf dem Land, bekommt man halt ohne Strom nichts mit, was sonst noch auf der Welt vor sich geht, wie etwa dem Wahlkampf, so kurz vor der Präsidentenwahl. Viel mehr gibt es zu diesem stromfreien Tag auch gar nicht zu sagen. Simon

Tagesbericht 3.11.12

Wir, das heisst meine Gastmutter, mein Gastvater und meine Gastschwester, haben uns um 7:30 Uhr morgens auf den Weg nach Washington D.C. gemacht: Vier Stunden mit dem Auto!
Als wir dann endlich ankamen, haben wir schnell unser Gepaeck aufs Zimmer gebracht und sind dann erstmal in McDonalds gegangen. Danach gings dann ins Air and Space Museum, welches meine Gastmutter und ich aber nicht so spannend fanden. Deshalb haben wir uns aufgeteilt: Meine Gastschwester und ihr Vater sind im Air and Space Museum geblieben und meine Gastmutter und ich sind in die National Gallery of Art gegangen.
Nach zwei Stunden haben wir dann die andern beiden im Museum of American History wieder getroffen. Dort haben wir das Kleid von Michelle Obama gesehen und Kleider von anderen beruehmten Frauen in der us-amerikanischen Politik/Geschichte.
Dann war es auch schon Abendessenszeit und wir sind in ein Restaurant mit dem Namen Old Ebitt gegangen. Das Essen dort war superlecker! Emilia

Election Day 06.11.12

Nachdem bei den meisten Amerikanern die Wahl 2012 noch nicht angekommen war, dämmerten dem Großteil spätestens nach der ersten Unterrichtsstunde, dass heute der 45. Präsident der Vereinigten Staaten gewählt werden würde. Bis zu der Wahl am Abend sollte sich dadrum aber noch keiner kümmern…
Der Schulalltag hat sich dabei nicht von dem der vorigen Tage unterschieden; der Gedanke, dass es bald vorbei sein würde machte sich aber schon jetzt als klitzekleiner Kloß im Hals bemerkbar. Da dachte man sogar daran, die super unmotivierte Biologielehrerin zu vermissen! (Und das soll was heißen ;-)) Nachdem man noch letzte Kontakte geknüpft hatte, ließ man vor allem die bekannten Amerikaner kaum aus den Armen und hatte sie sogar schon so lieb gewonnen, dass man sich vor ihnen bei Deutschpräsentationen blamieren konnte – und unsere Präsentation über „Fasnacht in Deutschland“ hatte wirklich Comedycharakter… 🙂
Nach dem täglichen Fußballtrainig meiner Austauschpartner ging es mit dem eigenen Auto, ich hatte mir schon seit zwei Wochen den Vordersitz gesichert, nach Hause essen und dann, nach ziemlichen Organisationschaos, zur Bowlingbahn den Geburtstag eines Austauschpartners feiern. Da mein Bowlingtalent und die Begeisterung darüber sich meistens allgemein in Grenzen hält war die Motivation nach 2 Würfen wieder am verschwinden, Spaß gemacht hat es aber trotzdem.
Im Auto war dann eine politische Diskussion zur Wahl entfacht, nachdem es um 06.22 pm Ortszeit zugunsten Obamas stand, wobei meine Familie für Obama war – nochmal Glück gehabt – also ich…
Nach einem weiteren Essen, die 5 Kilo plus-Grenze seit dem Austausch waren gefühlsmäßig zum 10x überschritten, wurde der Fernseher angeschaltet, aber nicht wie sonst bis zum geliebten, lächerlichen Halloweenkanal gezappt (da machen nicht mal mir die Zombies Angst) sondern zu den CNN-Nachrichten, um zu gucken ob der Favorit Obama seiner Rolle gerecht werden sollte. Nachdem das politische Interesse den Austausch über nicht groß zum Vorschein gekommen war hat es mich dann doch überrascht, dass meine Austauschpartnerin unbedingt bis zum Ergebnis und zur Presidential Speech wach bleiben wollte.
Um 23.18 pm Ortszeit stand ganz unerwartet dann „Barack Obama re-elected president“ auf dem Bildschirm. Das kam allerdings so plötzlich, dass man gar nicht fassen konnte, dass wirklich der Präsident für die nächsten 4 Jahre gewählt wurde. Trotzdem war es toll mitzuerleben und die letzte halbe Stunde vor der Bekanntgabe wirklich spannend, da es zeitweise ja wirklich knapp war. Ein Glück hat er es letztendlich geschafft! Von der ganzen Aufregung waren wir dann aber schon so erschöpft, dass wir uns nicht mal mehr bis zu Rede wach halten konnten – man kriegt eben nicht alle Tage die Wahlen in den USA mit 😉 Birte

Tagesbericht vom 7.11.12

Schon am Morgen wussten wir alle: Diesen Tag müssen wir noch ausnutzen! Es ist unser letzter hier in den USA! Also haben wir auch ausnahmsweise mal die Schule genossen. Alle noch ein einziges Mal wieder sehen. Da man jede Stunde in einer anderen Klasse verbringt, hat man ziemlich viele neue Leute kennen gelernt. Nach der Mittagspause haben wir dann noch eine Stunde deutsch zusammen gehabt. Nach der Schule sind wir alle noch dort geblieben, um voneinander Abschied zu nehmen. Da Tamara und Kim während des Austausches Geburtstag hatten, gab es eine riesige amerikanische Geburtstagstorte die mit Lebensmittelfarbe total schön geschmückt war. Nun hatten auch alle anderen Schule aus und wir hatten das Gebäude für uns allein. Also haben wir Verstecken in der kompletten Schule gespielt. Es war Chaos pur. Danach haben sich alle noch über die XXL- Packung Popcorn und die anderen Süßigkeiten hergemacht und schon war der Tag in der Schule vorbei. Zuhause mussten wir leider fest stellen, dass wir auch an diesem Tag die Stromleitungen für unser Haus noch nicht repariert waren, obwohl ein Haus neben uns schon wieder Strom hatte.
Also haben wir es uns noch einmal zusammen an dem Kamin bequem gemacht und noch einen Film angeschaut. Zum Schluss noch den Rest fertig für die Abreise gepackt und die letzte Nacht in der Gastfamilie verbracht. Es war ein schöner Austausch. Laura