Neubau

Bildungspolitischer Rundgang an der Staudinger Gesamtschule

Auf Initiative von Birgit Woelki (ehemalige Fraktionsgeschäftsführerin der Grünen) besuchten Stadträte der Gemeinderatsfraktion der Grünen (Timothy Simms, Vanessa Carboni und Jan Christian Otto), einige Mitglieder der des AK Bildung der Freiburger Grünen und MdB Kerstin Andreae am 21. August die Staudinger-Gesamtschule.                                  Birgit Woelki war es ein Anliegen, vor allem auch neue Gemeinderäte*innen auf das größte schulische Neubauprojekt einzustimmen und sie damit vertraut zu machen, da dieses Projekt die Stadt und den Gemeinderat weit über die aktuelle Legislaturperiode hinaus beanspruchen dürfte.

Frau Bauer vom Gebäudemanagment stellte, assistiert von Herrn Baier, kurz die Geschichte, die Planung und Entwicklung des Neubauprojektes, den Entwurf und die verschiedenen Bauabschnitte vor.

Gertrud Falk-Stern und Maik Öhme erläuterten dann das pädagogische Konzept der Schule (Jahrgangshäuser, Schullaufbahn…) und anhand der Pläne konnte aufgezeigt werden, wo und wie das pädagogische Konzept im Neubau der Schule umgesetzt werden soll.

Die verschiedenen Angebote und der Raumbedarf des Ganztagsbereichs der Staudinger GS Gesamtschule (der ja über das Modellraumprogramm des Landes hinausgeht), wurden von Konrad Bohnacker vorgestellt und erläutert.

Abschließend besichtigte die Gruppe den Werkspielplatz und das Werkspielhaus.

Die Teilnehmer*innen waren beeindruckt und fragten im Verlauf der Führung interessiert zu den verschiedenen Aspekten des Bauprojekts, des pädagogischen Konzepts der Schule und der Staudinger Gesamtschule als Ganztagsschule nach. Unsere „Schule der besonderen Art“ und die Arbeit an ihr wurden sehr wohlwollend und wertschätzend zur Kenntnis genommen.                                                                                                                

Konrad Bohnacker

LINK                                                                                                                                                        https://www.kerstin-andreae.de/2019/08/23/bildungspolitischer-rundgang-an-der-staudinger-gesamtschule/

Spatenstich für den Schulneubau

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Mittwoch, 17. Juli der Spatenstich für den Neubau unserer Schule statt. Oberbürgermeister Martin Horn griff begleitet von Bildungsbürgermeisterin Gerda Stuchlik, Finanzbürgermeister Stefan Breitner und Baubürgermeister Martin Haag zum Spaten: „Dies ist das größte Hochbauprojekt unserer Stadt. Der Neubau der Schule mit Stadtteilbibliothek und Jugendtreff wird 110 Millionen Euro kosten, mehr als das neue SC-Stadion. Doch das ist jeden Euro wert. Mit dem Neubau bekennt sich der Gemeinderat zum Konzept der Gesamtschule“, so Horn. Alle Redner lobten die gute bisherige Zusammenarbeit und freuen sich, dass es nun endlich losgeht. Umrahmt von Musik der Staudi-Singers und Unterstufenschülern wurde beschwingt auf den Beginn der Bauarbeiten angestoßen.

Neubau der Staudinger Gesamtschule: Siegerentwurf steht fest

Neubau der Staudinger Gesamtschule: Preisgericht hat Entwurf des Architekturbüros Sacker aus Freiburg ausgewählt

Alle Entwürfe sind ab Dienstag, 5.7. bis Freitag, 15.7. werktags von 8:00-17:30 und am Samstag und Sonntag von 10:00-17:00 in der kleinen Sporthalle zu betrachten.

Das Büro Sacker Architekten aus Freiburg hat den Wettbewerb für den Neubau der Staudinger-Schule gewonnen. Das gaben Baubürgermeister Martin Haag und Schulbürgermeisterin Gerda Stuchlik heute auf einem Pressetermin in der Schule bekannt.

Zuvor hatte ein Preisgericht zwei Tage lang die eingereichten Entwürfe bewertet und abgewogen. Am Wettbewerb nahmen 21 Architekturbüros aus dem deutschsprachigen Raum teil. Dem Preisgericht gehörten 19 Personen an, darunter freie Architekt/innen, Landschaftsarchitekt/innen, Gemeinderät/innen und Vertreter/innen der Stadtverwaltung. In der abschließenden Bewertungsrunde hatte das Preisgericht den Sacker-Entwurf einstimmig auf Platz 1 gesetzt.

Bei der Vorstellung des Siegerentwurfes betonte Baubürgermeister Martin Haag: „Wir hatten uns von diesem Wettbewerb städtebaulich-architektonische und räumlich-didaktische Entwürfe von besonderer Qualität erhofft. Nach zwei Tagen Preisgericht darf ich sagen: Diese Hoffnungen haben sich erfüllt, und zwar in technologischer wie in nachhaltiger Hinsicht. Beim Bewerten der Wettbewerbsergebnisse haben uns fünf Aspekte geleitet. Die neue Staudinger-Gesamtschule soll pädagogisch, funktional, wirtschaftlich, ökologisch und gestalterisch optimal zu planen und zu bauen sein. Ich bin sicher, dass wir das mit dem vorliegenden Entwurf hinbekommen.“

Schulbürgermeisterin Gerda Stuchlik sagte: „Ich finde den Siegerentwurf rundum gelungen, auch weil er alle vier Einrichtungen, also Schule, Jugendtreff, Stadtteilbibliothek und die neu zu bauende Kindertagesstätte, richtig in Wert setzt. Er wird allen pädagogischen Anforderungen der Schule gerecht. Und was mich besonders freut: Mit diesem Entwurf kann das Werkspielhaus, für das sich die Schule so eingesetzt hatte, erhalten bleiben.“

Der Gemeinderat hatte im April 2015 den Neubau der Staudinger-Schule samt Stadtteilbibliothek und Jugendtreff Haslach beschlossen. Die Bauverwaltung schrieb daraufhin ein VOF-Verfahren aus. Das ist in der Architektensprache ein „integrierter nichtoffener Realisierungswettbewerb“ mit Ideenteil für den zusätzlichen Neubau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte. Auf der Basis dieses Verfahrens vergibt die Stadt Freiburg als Bauherrin die Architektenleistungen und die Planung der Freianlagen.

Auf Wunsch des Gemeinderates enthielten alle Entwürfe zusätzliche Maßnahmen zur Umsetzung der Inklusion im Staudinger-Neubau. Dazu zählen sogenannte „Toiletten für alle“, die auch für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen geeignet sind, außerdem mobile und bauliche induktive Höranlagen, ein Blindenleitsystem, Fahrstühle nach dem Zwei-Sinne-Prinzip und die barrierefreie Erreichbarkeit der Gebäudezugänge.

Laut der Aufgabenstellung des Wettbewerbs sollten die Sporthallen und der Bolzplatz erhalten bleiben. Das Werkspielhaus, der „Werki“, konnte auf einen Alternativstandort verschoben werden. Die Neuordnung des Areals soll die städtebauliche Entwicklung des

Stadtteils Haslach fördern. Die verschiedenen Nutzungen (Schule, Jugendtreff, Stadtteilbibliothek, Kindertagesstätte) sollen architektonisch und freiräumlich in attraktiver Weise verknüpft und zum Stadtteil hin geöffnet werden, um die Ansprüche der Stadtteilbewohner/innen und der Schüler/innen zu erfüllen.

Die weitere Zeitplanung sieht noch im Juli Verhandlungen mit den Preisträgern und die Vorstellung der Ergebnisse des Wettbewerbs im Bauausschuss vor. Im Herbst 2017 könnte der Gemeinderat den Bau beschließen, Anfang 2019 wäre demnach Baubeginn. Das städtische Gebäudemanagement rechnet bei Bereitstellung der erforderlichen Mittel mit einer Bauzeit von vier bis sechs Jahren. Der Neubau wird eine Bruttogeschossfläche von 23.500 Quadratmetern umfassen; das entspricht im Wesentlichen der heute verfügbaren Fläche.

Die Grobkostenschätzung für den Neubau beläuft sich gemäß der Machbarkeitsstudie vom April 2014 auf 84,7 Millionen Euro. Nicht enthalten sind in diesem Betrag die bewegliche Einrichtung, die neue Kita und die Sanierung der beiden Sporthallen.

Für alle Interessierten werden die Wettbewerbsarbeiten von Dienstag, 5., bis Freitag, 15. Juli, täglich (Mo bis Fr 8-17.30 Uhr, Sa und So 10-17 Uhr) in der kleinen Sporthalle der Staudinger-Schule

Link zum Bericht der Badischen Zeitung