Musik

Frühlingskonzert: Spende ist angekommen!

Wir haben uns sehr gefreut, als wir den Erlös aus dem Frühlingskonzert
der Klassen 5- 12 der Staudinger Gesamtschule erhalten haben! Ihre
Spende dient tatsächlich einem guten Zweck, denn mit dem Geld können wir
das kleine Team aus Sozialarbeiterinnen, Rechtsanwältinnen und
Therapeutinnen in unserem Beratungszentrum nahe der syrischen Grenze
weiter fördern. Wir danken Ihnen allen und natürlich den Schülerinnen und Schülern ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüßen,
Heide Serra (von Amica)

 Das jährliche Frühlingskonzert der Staudinger- Gesamtschule war gut besucht und bot ein kurzweiliges und vielfältiges  Musikprogramm:

 

Fotos: Anna Witte- Rotter

Musikklasse

Musikförderung an der Staudinger-Gesamtschule

Jede reguläre Orientierungsstufenklasse hat zwei Stunden Musikunterricht. Davon findet eine Stunde in halber Klassengröße statt, weil ein Instrument (momentan Blockflöte) erlernt wird. Daneben gibt es für alle Schüler/innen während der Mittagspause Angebote wie Chor, Musical oder Band-AG.

1. Für die Musikklasse ist folgendes vorgesehen

Die Schüler/innen erhalten

  • 1 Stunde Musikunterricht in der ganzen Klasse
  • 1 Stunde Gesang- oder Instrumentalunterricht (z.B. Blockflöte, Perkussionsinstrumente, Keyboard,…) in Kleingruppen
  • 1 „Übestunde“ (in der Mittagspause)
  • 1 Stunde Ensembleunterricht

Die Schüler/innen der Musikklasse haben also insgesamt 4 statt 2 Stunden Musikunterricht. Wir sind bestrebt, die Kosten für die Kinder möglichst auf Null zu halten. Wenn allerdings Kinder bereits erlernte Instrumente weiterführen wollen, wofür externe Lehrkräfte benötigt werden, muss dieser Unterricht von den Eltern bezahl werden.

2. Welche Kinder sind für die Musikklasse geeignet?

Jedes Kind, das ein Interesse daran hat, die nächsten beiden Jahre verstärkt zu musizieren, ist hier richtig! Dabei spielen Grundschulempfehlung oder Vorkenntnisse überhaupt keine Rolle. Das Angebot richtet sich also sowohl an Anfänger/innen, die noch kein Instrument spielen, als auch an Kinder, die bereits Vorkenntnisse haben. Außerdem sollte das Kind ausdauernd genug sein, diese Förderung, die natürlich auch einen gewissen Mehraufwand verlangt (z.B. eine verkürzte Mittagspause), 2 Jahre lang wahrzunehmen.

3. Wie kommt man in die Musikklasse?

Bei der Anmeldung vermerken Sie, ob Sie Ihr Kind für die Musikklasse anmelden möchten. Bitte beachten Sie, dass die Zuweisung dazu führen kann, dass Ihr Kind NICHT mit seinen Freunden aus der Grundschule in eine Klasse kommt. Die Anmeldung für die Musikklasse hat keinerlei Einfluss auf die Aufnahme in unsere Schule. Wenn entschieden wurde, welche Kinder in unsere Schule aufgenommen werden, absolvieren die Kinder, die für die Musikklasse angemeldet sind, ein kurzes Eignungsgespräch. Geprüft wird dabei nicht musikalisches Wissen, sondern vielmehr das Beherrschen der Stimme (z.B. durch das Nachsingen einfacher Melodien) sowie das Rhythmusgefühl.
Aus allen aufgenommen und geeigneten Schüler/innen wird eine Klasse gebildet, die hinsichtlich der Zusammensetzung jeder anderen 5. Klasse gleicht (z.B. je 1/3 hauptschul-, realschul- und gymnasialempfohlene Kinder). Die Musikklasse wird nur gebildet werden, wenn sich mindestens 26 Kinder dafür qualifizieren.

4. Sportprofil und Musikklasse

Anmelden können Sie Ihr Kind entweder für die Aufnahmeprüfung zum Sportprofil oder zur Aufnahmeprüfung für die Musikklasse. Sollte Ihr Kind für beides geeignet sein, müssen Sie sich entscheiden. Schon bei der Anmeldung geben Sie an, was wichtiger ist. Ihr Kind kann nämlich nur entweder am Sportprofil oder an der Musikförderung teilnehmen.

 

Warum macht Ihr das eigentlich? (2)

Ensemble Aventure SONDERKONZERT
Freitag, 6. Februar 2015, 20 Uhr
Elisabeth Schneider Stiftung , Wilhelmstr. 17a

Ein Konzertprogramm mit Aventure-Musikern und SchülerInnen der Klasse 9 g der Staudinger Gesamtschule. Ein Projekt des Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg e. V. Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung LOGOS s. unten

Schüler spielen selbst komponierte Natur-, Sprach- und Sportstücke, dazu gibt’ Kompositionen von Carola Bauckholt, Dieter Schnebel, Karlheinz Stockhausen, Georges Aperghis und Frederic Rzewski – mit Statements der Schüler zur Bedeutung neuer Musik für ihr Leben.

Tickets an der Abendkasse oder über: fuchs.verena@icloud.com, Abonnementbestellung über www.ensemble-aventure.de

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Kreativ – lebendig – bunt
Staudis Art zum Ersten

Am Donnerstag, dem 20.3., fand der erste Kulturnachmittag der Staudinger-Gesamtschule nach einem neuen Konzept statt.

„Staudis Art“ hatte das Organisationsteam bestehend aus SchülerInnen der Klassen 9f, 9a, Frau Horn und Frau Graf ihn getauft. Ziel war es die kulturelle Vielfalt unserer Schule aus den Unterrichtsräumen herauszuholen und für alle sichtbar zu machen.

Und zu sehen gab es viel: Im stets überfüllten Theatersaal führten die Theater-AG der OS und die Schauspiel-AG auf. Währenddessen musizierten in der OS die beiden Musikklassen und die Band-AG der MS vor begeistertem Publikum. Zwei Tanz-AGs zeigten ihr Können in der Aula, in den Pausen zwischen den Aufführungen waren Shakespeare-Kurzfilme der J2 anzusehen, im Billi nebenan wurde vorgelesen und im Treff konnte man in die Welt der Römer eintauchen.
Im Mensabereich wurde Kunst zu Essen (oder umgekehrt?) und gegenüber auf Staffeleien waren Bilder von SchülerInnen aus vielen Klassenstufen zu bewundern. Einige MitschülerInnen haben die Werke sogar beeindruckt fotografiert. Zeitgleich spielten die Literatur- und Theater-Kurse kurze Loriot-Szenen im ganzen Haus. Den fröhlichen Ausklang bildete eine Marching Band.

Bei so viel bunter Kreativität wurde schnell klar: Nächstes Jahr wird es „Staudis Art“ auf jeden Fall wieder geben.

Nach Bali und zurück

MetallophoneWo liegt denn eigentlich Bali?? Dieser Frage gingen wir nur beiläufig nach, intensiver jedoch beschäftigten sich SchülerInnen der J2 am 28. 1. und 4. 2. 2014 mit der Musik auf dieser indonesischen Insel, der balinesischen Gamelanmusik, die quasi „vor Ort“ im Rahmen eines vom Förderverein und Regierungspräsidium gesponserten Workshops erlebt werden konnte.

In dem nur wenige Gehminuten von der Schule entfernten Probenraum des Freiburger Gamelan-Ensembles „Anggur Jaya“ befinden sich Originalinstrumente aus Bali, z.B. „Gangsa“ (Bronze-Metallophone), Gongs verschiedener Größe, Bambusflöten etc.

Die Metallophone sind paarweise so aufeinander abgestimmt, dass durch geringfügige Abweichungen Schwebungen entstehen. Verstimmungen von Instrumenten sind hier im Gegensatz zur europäischen Musik also ausdrücklich erwünscht, ja sogar erforderlich, um den vibrierenden und lebendigen Klang zu erzeugen.

Wir erlernten zunächst die Kernmelodie – bestehend aus 4 Tönen – auf einem großen Metallophon-Paar. Diese wie auch die anderen Patterns wurden ständig wiederholt. Nach und nach gesellten sich weitere Instrumente dazu, z. B. kleinere Metallophon-Paare, die die Hauptmelodie umspielten bzw. ergänzten. Kernmelodie und Auszierung ergaben zusammen eine Art „innere Melodie“.

Um einen Klangbrei zu vermeiden, mussten die noch klingenden Bronzeplatten möglichst synchron zum Anschlag der nächsten Platte gedämpft werden. Verschieden große Bronzebuckelgongs setzten zum Melodiegeflecht einen klanglichen und rhythmischen Kontrapunkt. Orientieren konnte man sich immer am größten Gong, der einzelne Phasen des Stückes einläutete. Nach und nach entwickelte sich so das Stück, ein ritueller Kriegstanz.

Eine leise Ahnung vom virtuosen Können der balinesischen Musiker hatten wir, als wir die Originalaufnahme hörten – dagegen war unser Tempo sehr ruhig – eher für einen slow-motion-Kriegstanz geeignet.

GamelanNatürlich ist es möglich, diese Musik auf YouTube anzuhören, niemals wird auf diese Weise jedoch dieser volltönende und den ganzen Raum einnehmende Klang erlebbar sein.

„Es hat Spaß gemacht, den doch sehr anderen Musikstil mal selbst zu praktizieren“, meinten die SchülerInnen. „Aber unbequem war es!“, denn diese Musik wird im Sitzen gespielt und manch ein langbeiniger Schüler musste sich zum Spielen der Instrumente regelrecht zusammenfalten.

Ein herzlicher Dank ergeht an die kompetenten Leiterinnen Sigrid Winter und Hilde Pols sowie an die finanziellen Unterstützer, die uns diese Erfahrung ermöglichten. Und: Welch ein Glück, dass Bali so nahe an der Staudinger-Gesamtschule liegt!
Nikita Auerbach, Hedwig Bührle

Warum macht ihr das eigentlich?

EnsembleAventure9bOkt2013
Am 25. Oktober war es soweit: nach mehreren Besuchen der Musikerinnen und Musiker in der Staudinger-Gesamtschule sowie gemeinsamen Proben mit moderner Musik haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b, betreut von Klassenlehrerin Frau Hess und Musiklehrer Herr Willerding, das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem ENSEMBLE AVENTURE in einem Konzert in der Elisabeth-Schneider-Stiftung mit dem Titel „Warum macht ihr das eigentlich?“ vorgestellt. Hier ein Foto vom Schlussapplaus mit allen Beteiligten auf der Bühne. Die Badische Zeitung hat berichtet, der argus erzählt demnächst Näheres.

After work Björk

Wie hört sich Musik auf Blechdosen oder mit einer Ukulele an? Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen beeindruckten einmal mehr bei einer unkomplizierten Feierabendmusik, von der hier ein Beispiel zu hören ist. Frau Bührle und Frau Hall arrangierten den heißen Abend.
Oberstufenkonzert 1

Oberstufenkonzert 2

Oberstufenkonzert 3

Frühlingskonzert

Es gibt eine Reihe von Dingen, die Schüler in einer regelmäßigen Freistunde machen können. Mit einem Lehrer Musikstücke einzuüben, gehört sicherlich zu den eher seltenen Möglichkeiten. Das einnehmende Ergebnis war zu sehen und zu hören beim Frühlingskonzert am letzten Donnerstag; Karla Hummel sang mit Gitarrenbegleitung von Musiklehrer Herr Jessat use somebody und I follow rivers.

Der Chor der Eltern und Lehrer brachte ebenfalls zwei Stücke, aber der Hauptteil des Abends galt den Aufführungen der 5. und 6. Musik-Klassen.

Statt Schlagzeug gaben diesmal zahlreiche Cajons den Takt an, die neue Lichtanlage unterstützte die Teamleistung und die Abmischung geriet besonders glücklich: Viele positive Rückmeldungen bestärkten die Schüler und die vier Musiklehrer der Musikklassen.

Für viele Schüler aus der 5. Musik-Klasse war es ihr erster Auftritt vor Publikum überhaupt – was Lampenfieber ist, wurde ihnen offenbar nicht beigebracht.

Aus der Spendensammlung konnten in diesem Jahr 160 Euro dem Verein AMICA übergeben werden, der sich für Mädchen und Frauen in Krisengebieten der Welt einsetzt.

Leitung: Frau Bührle, Herr Jessat, Herr Oehme, Herr Schiemann

Classic meets Pop

Herbert Grönemeyer und Adele an einem Abend: Die Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 schmetterten Hits wie Männer und Someone like You. Mindestens genauso beeindruckten jedoch die klassischen Stücke, die Klassenstücke und die klasse selbstkomponierten Stücke, selbst gesungen mit eigener Begleitung am Klavier. Die Podcast-AG präsentiert kleine Ausschnitte.

Band-AG jetzt mit Vertrag

Band-AG1

Seit 2004 kooperieren die Jazz & Rock-Schulen Freiburg und die Staudinger-Gesamtschule in Sachen Musikunterricht. Was bislang von Jahr zu Jahr neu vereinbart werden musste, wurde nun mit einem Kooperationsvertrag auf längere Sicht besiegelt: Auch in den nächsten Jahren bekommen jedes Jahr Schülerinnen und Schüler der Musikklasse der Orientierungsstufe Zusatzunterricht in einer Band-AG. Die meisten haben keine Vorkenntnisse über Instrumente, umso bemerkenswerter ist es, dass es die Schüler mit nur einer Wochenstunde Band-Unterricht schaffen, sich innerhalb eines Jahres ein Repertoire von ca. drei Songs zu erarbeiten, die dann live beim Staudinger Schulfest und beim Jazz & Rock Hock performed werden.

Band-AG2

Für die Mittelstufenschüler gibt es zwei freiwillige Popbands, in denen der Musikunterricht der Orientierungsstufe seine logische Fortsetzung findet. Finanziert wird das Ganze von der Staudinger-Gesamtschule und deren Förderverein, Eltern, Land und Stadt. Insgesamt werden jedes Schuljahr rund 50 Staudinger-Schüler ans gemeinsame Musikmachen herangeführt.

Band-AG4

Heinz Epping (Rektor der Staudinger-Gesamtschule), Hans-Peter Maier (Amt für Schule und Bildung), Reinhard Stephan (Geschäftsführer der J&RSF), Wolfgang Kolb (ehemaliger Rektor der Staudinger-Gesamtschule sangen zusammen mit den Schülerinnen „Price Tag“ von Jessie J. Sogar Herr Maier kannte den Song und konnte sofort mitsingen und -grooven. Dass gemeinsam Musik machen viel Spaß macht, daran bestand nach diesem gemeinsamen Song kein Zweifel mehr.

Die Badische Zeitung berichtete dazu am 29. Oktober.

Die SWR4-News vom 27. Oktober handelten ebenfalls von der Vertragsunterzeichnung (Ausschnitt)

Frühlingsmusik

fruehlingskonzert
Die Schülerinnen und Schüler musizierten beim Frühlingskonzert „auf Hut“: Eintritt wurde keiner verlangt, Austritt schon, dort standen die Trompeter, Sängerinnen, Gedichts-Vertoner und Drummer. Sie sammelten für den Förderverein Muko- viszidosekranke Kinder Südbaden e.V. 200 Euro konnten gespendet werden.