Französisch

Zum 4. Mal: Staudi-Wochenende in Paris

Paris-2013

45 Staudi-SchülerInnen fuhren vom 12. bis 14. Juli 2013 gemeinsam mit den Französischlehrern Nikola Dzembritzki und Freimut Bahmann (sowie 6 Gästen) im Bus nach Paris. Nach der knapp 7-stündigen Fahrt gab es am Freitagabend gleich nach der Ankunft den schon traditionellen Auftakt mit Métrofahren-Üben, dem Aufstieg zu Sacré Coeur und einem Crêpe-Essen am Place du Tertre mit anschließender Fotosession am Eiffelturm (by night).

Eine zweistündige Stadtrundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten war am Samstagmorgen der Start zu weiteren ganz individuellen Erkundungen (oder auch zum Shoppen) im heißen Paris: Champs-Elysées, Kaufhaus Galéries Lafayette, Louvre, ein Eis bei Berthillon, dem besten Eismacher von Paris, Notre Dame und das Quartier Latin: Paris bietet so viele Möglichkeiten…

Am Vorabend des französischen Nationalfeiertags fanden auch viele Feste und Feuerwerke statt. In das Getümmel an den Champs-Elysées, wo die große Militärparade stattfand, wollte sich Sonntagmorgen kaum einer stürzen: Die Hubschrauber- und Militärjetformationen waren laut genug und von anderswo gut zu sehen…

Paris-2013

Sonntag kurz vor 23 Uhr waren dann alle wohlbehalten und voller neuer Eindrücke (und deswegen wohl auch ziemlich müde) wieder in Freiburg zurück.

Übrigens: Auch wenn der TGV demnächst direkt von Freiburg aus nach Paris fährt: Für schmale Schülerbudgets sind selbst die (wenigen) Supersparpreise teurer als in der Gruppenfahrt mit dem Bus… Von daher sollte es auch im kommenden Jahr eine Fortsetzung dieser Wochenendfahrten geben: Eine gute Gelegenheit zur Anwendung der Französisch-Kenntnisse…

Deutsch-Französische Woche

Logo-Deutschland-Frankreich_50_04Die Staudinger-Gesamtschule begeht das 50 jährige Jubiläum des Elysée-Vertrages in der Woche vom 21.1. – 25.1. mit szenischem Spiel, Ausstellung, politischer Diskussion, französischem Essen und Kinokultur.

Wir reißen die deutsch-französischen Beziehungen aus dem Alltag und feiern 50 Jahre Frieden und Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Deutsch-französische Freundschaft, ja und?! Für uns ist diese Freundschaft Alltag: wir kaufen in Colmar ein, besuchen ein Konzert in Straßburg und helfen Franzosen, das Freiburger Münster zu finden. Wir essen gern Pommes frites und freuen uns über Frank Ribéry. Kein Gedanke daran, dass Deutschland und Frankreich eine kriegerische Geschichte haben könnten.

Der Startschuss für diesen freundschaftlichen Alltag heute gaben vor fünfzig Jahren der französische Präsident Charles de Gaulles und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer. Sie unterzeichneten den Elysée-Vertrag. Zwischen dem Ende des II. Weltkrieges und diesem Vertrag lagen nur 18 Jahre!

Dieser Vertrag war viel mehr als Papier, wie schon einige von euch erleben durften: das Deutsch-Französische Jugendwerk wurde gegründet und von ihm gehen zum Beispiel die Austauschprogramme Sauzay und Voltaire aus, mit denen ihr wenige Wochen oder einige Monate in Frankreich oder einem Land der Frankophonie verbringen könnt.

Wir wollen diese deutsch-französische Freundschaft feiern!

elysee-vertragWir laden euch zu unseren deutsch-französischen Szenen ein, die wir euch am Dienstag vor der Mensa vortragen. Wer möchte, genießt einen leckeren Crêpe und auch durch die Mensa wird ein Hauch von französischer Küche wehen.

Wir freuen uns, dass der Bundestagsabgeordnete Gernot Erler uns besucht, um mit unseren J1 Schülerinnen und Schülern die Frage zu diskutieren, ob die deutsch-französischen Beziehungen ein Beispiel sein können für Krisenregionen in der Welt, um Frieden zu schaffen.

Die E10-Klassen verbinden ihr Sozialpraktikum mit dem Abschluss der Woche im Friedrichsbau, wo sie eine Sondervorstellung von „Ziemlich beste Freunde“ sehen werden – selbstverständlich im französischen Original.

Im ganzen Haus werden wir Plakate zur deutsch-französischen Freundschaft in Europa aushängen. So könnt ihr euch informieren, was es mit dieser alltäglichen und doch so besonderen Freundschaft auf sich hat.

Soyez les bienvenus, Willkommen!
N. Dzembritzki

Frankreich-Austausch 2012

Unsere Kolleginnen Frau Cirica und Frau Köhler organisierten einen Frankreich-Austausch mit Annecy. Nun waren die französischen Partner an der Staudinger-Gesamtschule.

Frankreich-Austausch 2012
Was war das Schönste beim Austausch?

Alice (14) aus Annecy Wenn wir ins Schwimmbad sind. Weil: Das war sehr lustig.

Der größte Unterschied zwischen einer Schule in Frankreich und dieser Schule?

Alice Die Schule ist hier mehr frei als in Frankreich. Es gibt mehr Freiheit hier.

Was ist besser?

Alice In Frankreich sind die Schüler weniger Freiheit gewohnt und wenn es sie mal gibt, können sie nicht so verantwortlich damit umgehen.

Welche Unterrichtszeiten haben Sie in Annecy?

Frau Gourdin-Trapp (Lehrerin aus Annecy) Wir haben von 8 bis 16.30 Uhr Unterricht, Mittwochs bis 12 Uhr. Die Mittagspause dauert immer von 12 bis 2 Uhr. Später in dem, was hier der Oberstufe entspricht, haben sie auch manchmal samstags Unterricht.

Was kann das Deutsche Schulsystem von dem Französischen lernen?

Frau Gourdin-Trapp Hm. Also, ich denke mir, vielleicht haben wir ein bisschen viel Leistungsdruck, aber ich denke, ein bisschen mehr Leistungsdruck könnte hier nicht schaden. Bei uns geht einiges schneller, weil man nicht so viel diskutiert mit den Schülern. Das finde ich manchmal gar nicht so schlecht.

Wie werden Diskussionen in Frankreich abgebrochen?

Frau Gourdin-Trapp Nein, das wird nicht abgebrochen. Das ist auch nicht willkürlich. Es ist auch nicht so, dass wir keine Diskussionen führen mit unseren Schülern. Aber unsere Schüler haben das so empfunden: Also hier ist die große Freiheit und sie dürfen über alles diskutieren und über alles mitbestimmen.

Was würden Sie von hier nach Frankreich an Ihre Schule mitnehmen wollen?

Frau Gourdin-Trapp Wir haben behinderte und lernschwache auch an unserer Schule. Und wir überlegen dauernd: Was können wir gerade für diese Schüler Gutes tun, vor allem auch außerhalb des Unterrichts. Und da haben wir hier an der Staudinger-Gesamtschule ja jede Menge Beispiele.

Frankreich-Austausch 2012
Was war das lustigste Erlebnis mit den Franzosen?

Lina (14, Schülerin Staudinger-Gesamtschule) Die Tanzparty, wir haben mit den Franzosen Standard getanzt und das war voll lustig. Überhaupt: Die ganze Woche war voll schön.

Was war für deine Austauschpartnerin komplett ungewohnt?

Elli (14) Ich würd’ mal sagen: Deutsch zu sprechen! Und: Beim Frühstück hatten die meistens keine Teller, wir aber schon. Und in den 20-Minuten essen die eigentlich nichts, wir essen immer was. Genau genommen essen die Franzosen nur morgens, mittags und abends etwas.

Rap im Französischunterricht

SchülerInnen der Klassen 7d, 7g und 7f durften sich die letzten drei Wochen im Französischunterricht die Beats und Rhymes um die Ohren schlagen.

Im Rahmen des Projekts „faire du rap“ erstellten sie eigene Rap-Texte. Die Ergebnisse, die zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Ott entstanden, können sich hören lassen!

Voilà: Le cours de français présente…

Staudischüler in Annecy

ci, 3. November 2011

Vom 30.09. bis 07.10. fuhren 27 Schülerinnen und Schüler aus mehreren neunten und achten Gymnasial- und Realschulklassen, begleitet von Frau Cirica und Herrn Martzog, für eine Woche nach Annecy zum Frankreichaustausch.

Nach ca. fünf Stunden Fahrt wurden wir von der Schulleitung, einigen Lehrerkollegen des Collège Evire und den Austauschfamilien empfangen.

Das erste Wochenende verbrachten alle in ihrer Familie, wo die deutschen Schüler sich nun mit ihren erlernten Französischkenntnissen und anderweitigen Hilfsmitteln zurechtfinden mussten. Da sich am Montag, pünktlich um 8 Uhr, wieder alle wohlbehalten im Collège einfanden, schien die Kommunikation irgendwie geklappt zu haben.

Nach dem offiziellen und typisch französischen Empfang durch die Schulleitung (mit Croissants, Pains au chocolat, …) ging es für den restlichen Vormittag in den Unterricht, wo unsere Schüler den französischen Schulalltag kennen lernten. Nachmittags stand dann die Erkundung von Annecy in Form einer Stadtrallye mit deutsch-französischen Gruppen und Aufgabenstellungen auf dem Programm.

Annecy Blick vom Semnoz
Um den Staudischülern einen Einblick in die wunderschöne Bergwelt rund um Annecy und die umliegende Alpenlandschaft zu geben, bestiegen wir gemeinsam mit den französischen Austauschschülern und –lehrern den Semnoz. Die idealen Wetterverhältnisse (Sonnenschein und strahlend blauer Himmel) ermöglichten uns einen wunderschönen Blick auf den Mont Blanc und die ihn umgebenden Alpengipfel. Der Wanderung schloss sich eine für den Nachmittag vorgesehene Bootstour auf dem See von Annecy an.

Annecy Besichtigung
Nach einem weiteren Tag in der französischen Schule besichtigten wir am Donnerstag zunächst die Universitätsstadt Chambéry und fuhren anschlieβend zur „Abbaye d’Hautecombe“, einem Kloster, dessen Besichtigung das von Kultur geprägte Programm dieses Tages abschloss.

Annecy Pause
Bevor der Abschied aus Annecy immer näher rückte, belagerten am Freitagmorgen bunt gemischte Mannschaften bestehend aus Staudischülern und französischen „Evire-Schüler“ die Sportanlagen des Collège, um an einem Fuβball- und Basketballturnier teilzunehmen. Sieger, Verlierer, gab es keine … alles nur „just for fun“ (oh pardon: juste pour le plaisir).

Nach einem letzten Mittagessen in der Schulkantine und einem tränenreichen Abschied verlieβen wir Annecy gen Heimat.

Annecy Spiele
Die vielen gemeinsamen Momente mit den Franzosen, in den Familien, bei den Ausflügen, Picknicks und Sportveranstaltungen sind den Schülern und uns Lehrern sehr positiv in Erinnerung geblieben und haben zu freundschaftlichen Beziehungen geführt.

Nun freuen wir uns schon auf den Gegenbesuch unserer französischen Austauschpartner im kommenden Jahr.

Besuch aus Frankreich

Das Freiburg die ökologische Hauptstadt ist, hat sich nicht nur bis Japan, sondern auch in französischen Gymnasien herumgesprochen.
franzosen-besuch-2010
Daher besuchte in der vergangenen Woche eine französische Schülergruppe aus Poitiers mit ihren beiden Lehrern die Staudinger-Gesamtschule. SchülerInnen aus zwei Französischkursen der 11. Klassen hatten sich gut vorbereitet und erklärten (natürlich auf französisch!) an mehreren Stationen alles Wissenswerte über ECO-Watt, die Nutzung von Sonnen- und Windenergie, das “Einsparkraftwerk”, Mülltrennung und Recycling. Und natürlich spielte auch das Werkspielhaus eine wichtige Rolle. Von diesem Besuch nahmen die Gäste viele Anregungen mit ins heimische Lycée du Bois d’Amour (das Gymnasium vom Wald der Liebe…).

Landeskunde einmal anders

bah, 10.Oktober 2008
Wie man Landeskunde auch praktisch im Unterricht erleben kann, haben Schülerinnen und Schüler des Französisch-Kurses des 12. Jahrgangs vergangene Woche ausprobiert. Anstatt sich nur mit Texten über Weinbau und Tourismus zu beschäftigen, haben sie eine Tag lang an der Weinernte (“les vendanges”) beim Weingut A.L. Baur in Voetlinnshoffen teilgenommen. Zusammen mit einem Dutzend Elsässer haben sie “Pinot blanc” und “Pinot noir” geherbstet, der dann in gut einem Jahr als handgerüttelter “Crémant” verkauft werden wird. Zwar kam die Sonne nur ein paar Mal hervor und Freiburg war in der Ferne durch den Nebel der Rheinebene kaum zu erkennen, trotzdem waren die Wetterbedingungen “très favorable” und die Eimer (“seaux”) füllten sich schnell, so dass der Ruf “vides” oder “laare Aimer”, also der Ruf nach “leeren Eimern”, oft schneller kam, als die Träger die Bottiche füllen konnten.

Frankreich_bah1

Beim Vesper (“le casse-croûte”) in den Reben (“dans les vignes”) und Mittagessen gab es viel Möglichkeiten Französisch zu sprechen, Elsässsich zu hören und dass Wissen (“le savoir”) über den Weinbau zu vertiefen: Wieso wird aus roten Trauben weißer Crémant…. Schon seit 1977 haben fast jeden Herbst Staudinger-Oberstufenschüler bei Baurs geherbstet und viel dabei gelernt. Das bisschen Muskelkater und die kleineren Schnittwunden sind schnell vergessen, das Ereignis bleibt aber in guter Erinnerung – auch wenn die beiden Flaschen als Abschiedsgeschenk sicherlich nicht alt werden…..