Abitur

Abiturienten 2012

Wie schauen die fast hundert Abiturienten der Staudinger-Gesamtschule in ihre Zukunft: Skeptisch? Gespannt? Ungeduldig? Oder eher furchtlos, optimistisch bis selbstsicher? Oder einfach nur glücklich, dass erst einmal alles vorbei ist? Vielleicht ist auch alles vertreten und in jedem ein Wenig von Allem. Gratulation auf jeden Fall den Prüflingen! Und Fionn Große, der vor zwei Jahren ebenfalls Absolvent der Staudinger-Gesamtschule war und diesen höchst besonderen Tag mit dem vermutlich größten Abschlussjahrgang aller Zeiten trefflich ins Bild setzte.

Endsport

Abitur 2012
Wie in vielen Schulen reicht auch in der Staudinger-Gesamtschule der Theatersaal nicht für die Abiturprüfung, so dass für die letzte Klausur der Oberstufe alle noch einmal in die Sporthalle gebeten wurden: Er ist der einzige Raum, in den der „Doppeljahrgang“ hineinpasst. Die Prüfungen dauern noch bis zum 23. März.

Abitur 2009

„Wenn ich heute jemandem erzähle, dass ich gerade Abi gemacht habe, ist die erste Reaktion meistens: „Und? Was für einen Schnitt haste? Isses gut gelaufen?“
Da fang ich mich an zu fragen: Ist mein Schnitt das Ziel, worauf ich die ganzen letzten 13 Jahre hingearbeitet habe? Was bleibt eigentlich von der Schulzeit übrig außer dieser einen kleinen Zahl?
Mir fällt dazu eine andere, poplig-kleine Zahl ein: 26!
Liebe Lehrerinnen und Lehrer, Ihr habt uns eine riesige, weite, reiche Welt eröffnet, mithilfe von nur 26 Buchstaben. Hinter dem Alphabet steckt das Lesen und Schreiben, die Möglichkeit, in immer neue, unbekannte Welten zu tauchen und neue Dimensionen zu erleben.

Noch ’ne „kleine“ Zahl gefällig? „10“:
mit den zehn Zeichen von 0 bis 9 haben wir unser Hirn trainiert: Mathe bis zum Abwinken. Dazu kam ein physikalisches Universum, das an die Tafel gemalt werden konnte mit den Haupt-Akteuren 0 bis 9.
Auch wenn ich selbst nicht viel davon versteh’: nun weiß ich immerhin, dass es sie gibt.
Lehrer unterrichten Schüler, das ist klar. Doch nicht nur das: Unsere Lehrerinnen und Lehrer übernehmen weitaus mehr Aufgaben, als die, für die sie bezahlt werden. Oft genug leisten sie Seelsorge, schlichten Streit, leiten Mittagspausen-AGs, gehen mit hochpubertären Teenis ins Landschulheim und und und…
Vielen Dank für die jahrelange Begleitung. Wir wissen wohl, dass es nicht immer leicht mit uns gewesen ist!

Ein Jahr hat ca. 192 Schultage. Wenn man diese mal mindestens 13 Jahre nimmt, ergeben das 2.496 Tage. Das sind eine Menge, wenn man bedenkt, dass die einen oder anderen jeden Tag von ihren Eltern ca. zwei Vesperbrote geschmiert bekamen, nicht zu vergessen die „Kröten“ für die Mensa… Doch liebe Mamas und Papas, ihr hattet weitaus mehr zu tun: Eure Kinder Tag für Tag morgens wecken, abends ins Bett schicken, für die Schule motivieren, bei den Hausaufgaben helfen, sich um Nachhilfe kümmern und diese dann noch bezahlen. Und immer wieder konntet Ihr auch viel Verständnis zeigen, wenn wir anderes weit wichtiger fanden und finden als Schule… Danke für all das!

Ich weiß nicht, wie es euch allen geht, wenn ihr euch an eure Schulzeit zurückerinnert. Mir jedenfalls kommt nicht zuallererst in den Sinn, was ich da alles im Unterricht so gelernt habe. Vielmehr denke ich an all das Leben, das in der Schule stattfindet.: wie wir auf dem Werkspielhaus unsere eigenen Hütten gebaut haben, wie wir heimlich Flaschendrehen und PKW Action außerhalb des Schulgeländes spielten oder wie wir in der großen Pause in der OS- oder MS-Disco abtanzten.
Ja, Schule ist so viel mehr als nur Unterricht. Das Zwischenmenschliche und das für das Leben Relevante findet in den Pausen und Freistunden statt.

„Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln.“
Dieses Zitat stammt von Erich Kästner.

Ok, wir haben gebüffelt – oder hätten doch büffeln sollen. Aber es gab auch ’ne Menge zu lernen, so wie Kästner das gemeint hat: als Mensch – und von Mensch zu Mensch!

Liebe Mitschülerinnen und liebe Mitschüler, unser Schulleben ist hiermit zu Ende. Ich bin mir sicher, dass jede und jeder von uns ’ne Menge aus der Staudi mitnimmt. Ich wünsche allen viel Erfolg, Mut und Liebe für Eure weiteren Wege. ABIOS AMIGOS!“

Marianne Nack 10. Juli 2009

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Photo:Fionn Große
Logo: Valentin Neuhofer

Abitur 2007

Same procedure as last year? – Same procedure as every year!

abifoto 2007Ende Juni fanden an unserer Schule dies diesjährigen Abiturprüfungen ihr glückliches Ende. Nach 40 Präsentationsprüfungen und 29 „normalen“ mündlichen Prüfungen konnte der Prüfungsvorsitzende vom benachbarten Kepler-Gymnasium feststellen, dass wie in den vergangenen Jahren auch diesmal alle 49 Schülerinnen und Schüler ihr Abitur bestanden haben. Auch der Notendurchschnitt ist mit 2,4 gleichgeblieben: Exakt der Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg. Hervorragend auch die einzelnen Ergebnisse: Jeweils ein Schüler und eine Schülerin mit dem Notendurchschnitt 1,2 und insgesamt acht, die eine „1“ vor dem Komma haben. Weitere besondere Leistungen wurden bei der Zeugnisübergabe, die in diesem Jahr zum ersten Mal getrennt vom sich anschließenden Abi-Fest veranstaltet wurde, durch die Übergabe von Urkunden und Geschenken gewürdigt. Dabei waren nicht nur besondere fachliche Leistungen, sondern auch diejenigen im außerunterrichtlichen Bereich: Schüler wurden gelobt für ihr Engagement im sozialen, informationstechnischen und künstlerischen Bereich.
Gruppe der AbiturientenNachdem der diesjährige Abi-Jahrgang „007“ sich mit der Pflanzung eines Baumes auf der Wiese vor der SII und mit einer sehr gelungenen Abi-Zeitung bereits ein Denkmal gesetzt hatte, war der gelungene und niveauvolle Abi-Streich das „i-Tüpfelchen“ für einen gelungenen Abschied.
Freimut Bahmann