Spuk und Geister – Vortrag von Dr. Dr. Walter von Lucadou

Türen öffnen und schließen sich von alleine, Gegenstände bewegen sich von selbst durch den Raum, mysteriöse Klopfgeräusche ertönen – spukt es?

Bei Vorkommnissen, für die es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, wenden sich die Betroffenen häufig an die in Freiburg ansässige „Parapsychologischen Beratungsstelle“. Deren Leiter, Dr. Dr. Walter von Lucadou, war am Mittwoch, 4. Februar zusammen mit seiner Mitarbeiterin Dr. Sarah Pohl an unserer Schule zu Gast. Anschaulich berichtete Walter Lucadou von seiner täglichen Arbeit und erklärte den Schülerinnen und Schülern der J2, dass es sich bei (vermeintlichen) Spukwahrnehmungen um eine psychosomatische Reaktion der so genannten „Fokusperson“ handle. Spuk sei nichts, dass einen verängstigen solle, sondern verschwinde meist von selbst wieder, so Lucadou. In seinem kurzweiligen Vortrag, der auch Filmsequenzen, Fotos von Spukorten und Berichte von Betroffenen beinhaltete, sprach der Experte über Faktoren, die Spukerscheinungen begünstigen und beschrieb den typischen Verlauf von Spukwahrnehmungen (Überraschungs-, Verschiebungs-, Absinkungs- und Verdrängungsphase). Lucadou, der sich der Staudinger-Gesamtschule verbunden fühlt, nicht zuletzt weil seine eigenen Kinder hier bereits die Schulbank drückten, freute sich über die vielen interessierten Fragen seines jungen Publikums.

(Foto: Anna-Dorothea Witte-Rotter)