Schneeschuhwanderung auf dem Feldberg

Durch unseren Gewinn bei einem Bodenwettbewerb, durften wir am 17.1.2017 mit dem Geo-Kurs von Frau Winkler auf dem Feldberg eine Schneeschuhwanderung machen.


Zusammen mit Frau Winkler und Herr Pöhlmann machten wir uns morgens um 8 Uhr mit dem Zug auf den Weg zum Feldberg. Die Stimmung war gut und die Vorfreude groß. Warm eingepackt mussten wir noch einmal in den Bus umsteigen, der uns schließlich zum „Haus der Natur“ auf den Feldberg brachte. Hier wurden wir schon gleich vom Feldberg-Ranger Achim Schlosser empfangen. Ein junger Mann, der dort einen Bundesfreiwilligendienst absolviert, half uns die Schneeschuhe anzuziehen. Sie sind aus Plastik, an der Unterseite mit Metalldornen und oben mit vier Schnallen versehen. Vorne und hinten sind die Füße fixiert, sodass es einem ermöglicht wurde, relativ natürlich zu laufen. Zusätzlich bekam jeder von uns noch Laufstöcke und schon ging es los in das Schneetreiben. Wir liefen größtenteils durch den gut 70 cm hohen neuen Tiefschnee. Zum Glück waren alle dick angezogen, außer Alex, der in Jeanshosen kam, und so konnte uns der kalte Wind nichts anhaben. Alex bekam dann von Herrn Pöhlmann eine Regenhose, was auch notwendig war! Auf der Wanderung bekamen wir eine wunderschöne Winterlandschaft zu Gesicht. Am Anfang hatten wir einen steilen Anstieg, der uns teilweise durch dichtstehende Bäume führte. Der Wanderleiter ist dabei immer vorausgegangen und hat uns hin und wieder etwas zum Feldberg und der Natur erklärt. Immer mal wieder hielten wir an, damit Achim uns erklären konnte, wieso zum Beispiel so wenige Bäume auf dem Feldberg wachsen oder welche Baumarten sich um uns herum befinden, um Fotos zu machen oder uns gegenseitig in den Schnee zu werfen. Auf dem baumfreien Feldberggipfel machten Nebel und eisiger Wind, der uns mit -11°C und etwa 80 Stundenkilometer Schneesturm um die Ohren fegte das Wandern nicht einfacher, doch Herr Schlosser führte uns nach einem langen Marsch im Gänseschritt sicher zu unserer Zwischenstation, der Todtnauer Hütte, in der wir traditionelles Schwarzwälder Essen bekamen. Dort waren wir etwa zwei Stunden und unterhielten uns und hatten auch viel zu lachen. Es wurde Bier, Kakao und Spätzle mit Fleisch am warmen Feuer genossen. In der Hütte wurde auch noch Dungs Geburtstag nachträglich gefeiert, er bekam sogar noch ein Geschenk von einer Mitarbeiterin. Vor allem konnten wir uns wieder hervorragend vollständig aufwärmen. Nach der gemütlichen Pause und einem weiteren Bier ging es dann aber schon wieder weiter! Auf dem Rückweg hatten wir es mit schwierigen Abhängen zu tun, bei denen nur die wenigsten von uns es schafften, souverän und stets gehobenen Hauptes herunterzukommen. Auch hier hatten wir oft viel zu lachen. Unversehrt konnten wir dann aber das restliche Stück, das wir zwischen Loipen und gewalzten Wanderwegen liefen, bewältigen. Es gab noch viele die im Schnee landeten und viele Selfies, die gemacht wurden bis wir wieder am Haus der Natur ankamen. Dort gab es dann großen Beifall für unseren Schneeschuhführer Achim.
Nachdem unser Zug ausgefallen war, wir in das „Schnapshäusle“ eingekehrt waren und noch einen Kaffee in der Bäckerei getrunken hatten, kamen wir endlich glücklich und erschöpft wieder in Freiburg an.

Hannah Schoch, Janis Lotze und Quoc-Dung Dang, J2