PYGMALION

  • Held der griechisch-römischen Sagenwelt
  • König von Cypros
  • Bildhauer
  • Frauenverächter

PYGMALION

schuf sich – aus Enttäuschung über die Frauen seiner Zeit im Allgemeinen – ein Bild von einer Frau aus Elfenbein, verliebte sich in die von ihm geschaffene Gestalt und bat Venus, sie zum Leben zu erwecken.

Die Göttin erfüllte seinen Wunsch: Die Beiden heirateten; ihr gemeinsames Kind war Paphos, nach dem die Insel, auf der sie lebten, benannt wurde.

Textfeld: QUAS QUIA PYGMALION AEVUM PER CRIMEN AGENTIS
VIDERAT, OFFENSUS VITIIS, QUAE PLURIMA MENTI
FEMINEAE NATURA DEDIT, SINE CONIUGE CAELEBS
VIVEBAT THALAMIQUE DIU CONSORTE CAREBAT.
INTEREA NIVEUM MIRA FELICITER ARTE
SCULPSIT EBUR FORMAMQUE DEDIT, QUA FEMINA NASCI
NULLA POTEST, OPERISQUE SUI CONCEPIT AMOREM.
VIRGINIS EST VERAE FACIES, QUAM VIVERE CREDAS,
ET, SI NON OBSTET REVERENTIA, VELLE MOVERI:
ARS ADEO LATET ARTE SUA. MIRATUR ET HAURIT
PECTORE PYGMALION SIMULATI CORPORIS IGNES.

Ausführlich schildert der Dichter P. Ovidius Naso in seinen Verwandlungsgeschichten die Erschaffung und Lebendigwerdung der Statue.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 haben den Text aus Ovids Metamorphosen

  • übersetzt,
  • interpretiert und
  • weitergedacht.

Ihre Ergebnisse sind in einem kleinen Büchlein zusammengefasst.

Olga Kimmelmann