Bundesfinale Mädchenfußball

Die Mädchenfußballmannschaft unter Leitung von Edgar Beck hat als Landessieger von Baden-Württemberg am Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia teilgenommen und einen hervorragenden 6.Platz belegt. Die Staudinger-Mädchen waren am Ende des Wettkampfes die bestplatzierte Schulmannschaft, die nicht fast ausschließlich aus Bundesligaspielerinnen bestand. In der Mannschaft spielen zwar auch einige Bundesligaspielerinnen, allerdings auch viele Vereinsspielerinnen, sowie Schülerinnen, die in der Schulfußballmannschaft und der Schulfußball–AG spielen, aber nicht im Verein.
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Das erste Spiel gegen das als stark eingeschätzte Landesgymnasium für Sport Leipzig sollte gleich eine Bestandsaufnahme werden. Nach frühem Rückstand konnten wir das Spiel offen gestalten und kurz vor der Halbzeit den Ausgleichstreffer erzielen. Nach der Pause drückte Leipzig unsere Mannschaft weit in die eigene Hälfte zurück. Mit Glück und Geschick konnte ein Gegentreffer vermieden werden. Nach einem hervorragend ausgespielten Schnellangriff kurz vor Schluss, markierte die Staudinger-Gesamtschule sogar den Siegtreffer. Es blieb für Leipzig die einzige Niederlage des Turniers.
Mit großem Enthusiasmus gingen wir ins zweite Spiel gegen die Eliteschule des Fußballs Bad Neuenahr. Nach zwei schnellen Toren der starken Staudinger-Stürmerinnen war Bad Neuenahr geschockt. Dies nutzten wir zu fünf weiteren Toren aus.
Zum dritten Spiel am ersten Turniertag erwarteten wir die Bertold-Brecht-Schule aus Nürnberg. Nach großem Kampf verloren wir leider knapp mit 1:0.
Berliner Bär mit JtfO-ShirtMit diesen Ergebnissen waren wir schon im Viertelfinale. Das bedeutete, wir spielten um die Plätze eins bis acht. Nun galt es gegen den Top-Favoriten, die Sportschule Friedrich Ludwig Jahn aus Potsdam, zu bestehen. Potsdam hatte nur Bundesligaspielerinnen und etliche Nationalspielerinnen dabei. Leider ging unsere Defensivtaktik nicht auf. Schon in der ersten Minute hieß es 0:1. Danach ließ Potsdam nichts mehr anbrennen und gewann verdient mit 6:1 Toren. Aus der Traum für eine Platzierung unter den ersten vier Plätzen.
Mit neuem Elan und Motivation bestritten wir die nächsten Qualifizierungsspiele.
Die Oberschule am Dom Lübeck wurde mit schnellen Angriffen und präzisen Torschüssen in der ersten Hälfte regelrecht auseinander genommen. Mit 7:0 Toren im Rücken wurden die Staudi-Mädels etwas nachlässig, gewannen aber sicher mit 8:4 Toren.
Im letzten Spiel, um Platz 5, konnten wir das Spiel gegen das Gymnasium am Rotenbühl Saarbrücken nach Verletzungen zweier Spielerinnen nicht mehr gewinnen. Trotz redlicher Gegenwehr verloren wir erst in der Schlussphase die Partie mit 1:4 Toren.
Für die große Siegerehrung am Abend hatten sich die Organisatoren eine Überraschung ausgedacht: Zur großen Begeisterung aller Finalteilnehmer kam das Rapperduo „Die Atzen“ auf die Bühne und hat richtig gute Stimmung gemacht. Nach unserem großen sportlichen Erfolg hatten wir auch am Abschlussabend jede Menge Spaß.
Mannschaft:
Globisch Annika, Külz Marie, Pult Isabelle, Fiona Ibo, Ecem Cumert, Thea Meyer, Kim Meyer, Saskia Meier, Julia Glaser, Lisa Karl

Spiele:
Staudinger-Gesamtschule Freiburg : Landesgymnasium für Sport Leipzig = 2:1
Staudinger-Gesamtschule Freiburg : Gymnasium Calvarienberg Bad Neuenahr = 7:0
Staudinger-Gesamtschule Freiburg : Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg = 0:1
Staudinger-Gesamtschule Freiburg : Sportschule Friedrich Ludwig Jahn = 1:6
Staudinger-Gesamtschule Freiburg : Oberschule zum Dom Lübeck = 8:4
Staudinger-Gesamtschule Freiburg : Gymnasium am Rotenbühl Saarbrücken = 1:4