Berufsorientierung

Leitgedanken zur Berufsorientierung

Die Berufsorientierung hat an der Staudinger-Gesamtschule eine zentrale Funktion im Schulprofil.
Berufsorientierung wird als komplexer Prozess gesehen, der sowohl der Individualität der SchülerInnen gerecht wird, als auch eine objektive, breite und realitätsnahe Berufsinformation liefert.
Die Einbeziehung und Vernetzung außerschulischer Partner ist nach unserer Einschätzung im Berufswahlprozess von entscheidender Bedeutung.
Projektorientierte Arbeitsformen fördern neben einer fundierten fachlichen Kompetenz in besonderem Maße auch die personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen.
UrkundeDie Staudinger-Gesamtschule hat ein – preisgekröntes – Curriculum entwickelt, das

  • auf einer wissenschaftlich fundierten Berufswahltheorie basiert;
  • alle am Berufswahl-Prozess Beteiligten der Schulgemeinde, d.h. SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, Schulleitung und Sozialarbeit integriert und vernetzt;
  • mit außerschulischen Partnern wie Agentur für Arbeit, Betrieben, Behörden und Verbänden kooperiert.

Die Staudinger-Gesamtschule engagiert sich für den Bereich der Berufsorientierung in verschiedenen Gremien wie

  • Arbeitskreis Schule – Wirtschaft,
  • Arbeitsgruppe „Betriebspraktika“ (innerhalb des AK Schule-Wirtschaft)
  • Pilotgruppe „Qualipass“
  • KompetenzCenter „Lernende Region Emmendingen“
  • Projektgruppe „Berufliche Horizonte“
  • Koordinationsgruppe „Job-Start-Börse“
  • Kooperation mit der PH-Freiburg, Prof. Dr. Metzler
  • Lehrerfortbildung zum Thema „Lehrer-Praktika“ und „Berufsorientierung an Realschulen“

Umsetzung der Leitgedanken

Curriculum

Der theoretische Hintergrund der Berufsorientierung an der Staudinger-Gesamtschule bildet eine Berufswahltheorie nach Erwin Egloff u.a., die auf fünf Schritten der Berufsfindung basiert.

Arbeitslehre

Die Staudinger-Gesamtschule hat in der 8. Jahrgangsstufe ein einstündiges Unterrichtsfach Arbeitslehre in den Stundenplan aufgenommen, das für die Umsetzung unseres Konzeptes der Berufsorientierung die Hauptverantwortung trägt. Einen besonderen Stellenwert nehmen in diesem Fach projektorientierte Unterrichtsphasen ein, die z.B. in der Einführungswoche zu Beginn des Schuljahres, vor und nach dem Betriebspraktikum und in speziellen Projektwochen gelegt werden.

BWB-Büro

Ein eigens für den Bereich der Berufswahlberatung (BWB) eingerichtetes Büro wird von drei Lehrkräften betreut. Sie sind verantwortlich für die Bereiche Organisation, Inhalte, Lehrerfortbildung, sowie der SchülerInnen-, Eltern- und Lehrer-Innen-Beratung. Wöchentlich werden sechs Sprechstunden (je 45 Minuten) angeboten, Unterrichts- und Informationsmaterialien bereit gestellt und der Kontakt zu außerschulischen Partnern hergestellt und gepflegt.

Elternarbeit

Eine frühzeitige und prozessbegleitende Einbeziehung der Eltern ist unerlässlich, da die Eltern nach wie vor die wichtigste Instanz hinsichtlich der Berufswahlentscheidung ihrer Kinder sind. An Eltern-, Eltern-SchülerInnen-Abenden und als Experten im Unterricht sind sie wichtige Partner der Berufswahl.