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Filmvorführung „Verkehrte Welt“

Einen Film, der aufrüttelt, präsentierten am 30. September fünfzehn Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien an der Staudinger-Gesamtschule.

„Verkehrte Welt“ erzählt, wie in Deutschland die fiktive nationalistische „DEPP“ („Deutsche Ekel Politische Partei“) die Macht übernimmt. Schon bald ändert sich die zu Beginn noch unbekümmerte Stimmung im Land. Die „Deppen“ machen in schwarzen Uniformen Haustürbesuche und laden zu Partys mit kostenlosem Essen, Trinken und Vorträgen ein. Bislang politisch völlig uninteressierte Menschen werden zu Mitläufern und begeistern sich für die Parolen der rechtsextremen Partei. In der Schule werden ausländische Kinder schikaniert, doch keiner schreitet ein. Die nette Durchschnittsfamilie, die einem Gewaltopfer helfen möchte, wird von der eigenen Nachbarin verraten. Das Heimatland ist plötzlich nicht mehr sicher, es herrscht Terror.

Der Film wagt einen Perspektivwechsel und zeigt, dass Fluchtursachen überall entstehen können. In das Filmprojekt von Regisseur Torsten Stoll fließen die Biografien der jugendlichen Schauspieler, die in die Rollen deutscher Bürger schlüpfen, mit ein. „Wir haben alle gemeinsam, dass wir und unsere Familien aus unserer Heimat fliehen mussten“, erklärt einer der Jugendlichen, selbst 17 Jahre alt und vor viereinhalb Jahren aus Afghanistan geflohen.

Entstanden ist die Idee zum Film aus einem gleichnamigen Theaterprojekt 2016, an dem 30 Jugendliche aus neun Nationen mitgewirkt haben. „Die Produktion war sehr arbeitsintensiv“, erklärt Schauspielerin Alexandra Ihrig, die die jungen Flüchtlinge auf ihrer Filmreise nach Freiburg begleitet. „Insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Georg-Büchner-Schule Erlensee haben in ihrer Freizeit an diesem Film gearbeitet. Mit den Tänzern und Musikern der internationalen Schule für Geflüchtete sind es insgesamt über 100 Personen.“

„Sei kein Depp – engagiere dich!“, lautet abschließend die wichtige Botschaft des Films.

Hier geht es zum Trailer.

Weiterer Vorführungstermin: Donnerstag, 3. Oktober, 20 Uhr in der Internationalen Jugendherberge Freiburg , Eintritt frei

Text: Catherine Pasdar

Foto: Veranstalter

Bienen-AG erntet ersten Staudi-Honig

Seit Pfingsten 2018 wohnen drei Bienenvölker auf unserem Schulgelände. Betreut werden sie von der „Bienen-AG“. 12 Schülerinnen und Schüler kümmern sich unter Leitung von Raphael Buob und Martin Baumgarten um die Schwärme. Dass die Jugendlichen den Umgang mit den Bienen gewöhnt sind, merkt man daran, dass sie völlig angstfrei und ohne Schutzausrüstung an die Bienenstöcke herangehen. Die Handgriffe sitzen auch am bisher wichtigsten Tag seit Bestehen der Bienen-AG: Am Montag vor den Sommerferien wurde der erste eigene Honig geerntet. 50 Pfund lautet das stolze Ergebnis am Ende des Tages, nachdem die Waben entdeckelt und der Honig in der Schulküche geschleudert wurde.

„WhatsApp, Facebook und Co. Medien – aber sicher!“

Eine Gruppe Teenager sitzt in einem Museum, hinter den Jugendlichen hängen beeindruckende Gemälde an der Wand – doch wohin blicken die Teenies? Auf ihre Handys! Typisch, denken die Betrachter, doch Carmen Kunz, Medienpädagogin beim Jugendhilfswerk Freiburg und Fachberaterin für Medienabhängigkeit, klärt auf: Das Foto zeigt keineswegs kunstverdrossene Jugendliche, vielmehr handelt es sich um ein Digitalisierungsprojekt eines Amsterdamer Museums. Per Handy-App können die Besucher die Bilder individuell entdecken und interaktiv mit Kunst in Berührung kommen.

Das Smartphone ist als Allrounder mit seinen unzähligen Funktionen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch viele Eltern sind genervt, dass ihre Kinder ständig am Handy hängen, und machen sich ernsthaft Sorgen. Tatsächlich nutzen Jugendliche ihre mobilen Endgeräte kaum, um zu telefonieren, sondern hauptsächlich, um online zu gehen. „Das Netz ist ein digitaler Erfahrungsraum, der Jugendliche fasziniert, weil sie dort ihre elementaren Bedürfnisse als Heranwachsende befriedigen können“, erklärt Carmen Kunz. Der Wunsch nach Zugehörigkeit und Anerkennung, die Entwicklung der eigenen Identität und nicht zuletzt der Umgang mit Sexualität – all diese Aspekte pubertärer Entwicklung können die Jugendlichen in sozialen Netzwerken, bei Online-Spielen und beim Surfen durchleben. Doch in der digitalen Welt lauern auch Gefahren: Pornografie, Cybermobbing, rechtsextreme und gewalttätige Inhalte. All diese Dingen sind für Polizeioberkommissar Frank Stratz, der gemeinsam mit Carmen Kunz referiert, Alltag. „Leider haben die Jugendlichen oft keinerlei Unrechtsbewusstsein, wenn sie in ihren WhatsApp-Gruppen strafbare Inhalte teilen“, beklagt Stratz. Vielen Jugendlichen ist auch nicht klar, dass die Bilder, die sie von sich posten, für immer im Netz kursieren werden. Ein übermütig gesendetes Nacktfoto verbreitet sich schnell und die Betroffenen, meist Mädchen, werden verspottet oder – schlimmer – anschließend erpresst. Der Polizeikommissar empfiehlt Jugendlichen den „Omacheck“ zu machen: „Verschickt nur solche Fotos von euch, die ihr auch eurer Oma zeigen würdet.“ An die Eltern appelliert Stratz, auch selbst sensibel mit den Daten der eigenen Kinder umzugehen und beispielsweise nicht jeden Urlaubsschnappschuss des Juniors zu posten.

Zwar gibt es eine Vielzahl von Kindersicherungsprogrammen, mit denen Eltern das Smartphone ihres Nachwuchses überwachen, bestimmte Inhalte sperren und Onlinezeiten regulieren können. Carmen Kunz hält solche technischen Sperren aber nur in der Einübungsphase bis zum Alter von 12 Jahren für sinnvoll. Wichtiger als technische Überwachung sei es, mit seinen Kindern im Gespräch zu bleiben: „Zeigen Sie Interesse an dem, womit sich Ihre Kinder beschäftigen. Lassen Sie sich von Ihrem Sohn zeigen, welche Spiele er spielt und spielen Sie auch selbst einmal eine Runde mit. Vereinbaren Sie klare Regeln, wann und wie lange das Smartphone genutzt werden darf und seien Sie selbst Vorbild“, bittet Kunz.

Medien haben eine große Bedeutung für die Jugendlichen und Medienerziehung ist eine ganz neue Herausforderung für alle Eltern. Als Richtlinie, wieviel Zeit Kinder täglich maximal vor dem Bildschirm verbringen sollten, verweist die Medienpädagogin auf die Faustregel „10 Minuten pro Lebensjahr“. „Gefährlich wird es dann, wenn die Balance zwischen realer Welt und Onlinewelt nicht mehr stimmt“, so Kunz. Das Smartphone hat über Nacht nichts im Kinderzimmer verloren, stellt sie abschließend klar.

Carmen Kunz war zum dritten Mal als Referentin auf Einladung des AK Suchtprävention und in Kooperation mit der VHS Freiburg an der Staudinger-Gesamtschule. Herzlichen Dank an sie und Polizeioberkommissar Frank Stratz für den informativen und interessanten Abend!

Spatenstich für den Schulneubau

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Mittwoch, 17. Juli der Spatenstich für den Neubau unserer Schule statt. Oberbürgermeister Martin Horn griff begleitet von Bildungsbürgermeisterin Gerda Stuchlik, Finanzbürgermeister Stefan Breitner und Baubürgermeister Martin Haag zum Spaten: „Dies ist das größte Hochbauprojekt unserer Stadt. Der Neubau der Schule mit Stadtteilbibliothek und Jugendtreff wird 110 Millionen Euro kosten, mehr als das neue SC-Stadion. Doch das ist jeden Euro wert. Mit dem Neubau bekennt sich der Gemeinderat zum Konzept der Gesamtschule“, so Horn. Alle Redner lobten die gute bisherige Zusammenarbeit und freuen sich, dass es nun endlich losgeht. Umrahmt von Musik der Staudi-Singers und Unterstufenschülern wurde beschwingt auf den Beginn der Bauarbeiten angestoßen.

Juniorwahl 2019

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 – 12 dürfen im Rahmen des bundesweiten Schulprojekts zur Europawahl an der Staudi diese Woche zur Urne gehen. Die Jugendlichen erhalten in der Simulation genau wie die Erwachsenen vorab eine Wahlbenachrichtigung und geben im eigens eingerichteten Wahlraum ihre Stimme für eine der Parteien ab.

Bauen, tüfteln und entdecken – Das Schülerforschungszentrum

„Auf diesem Moment habt ihr jetzt vier Wochen gewartet“ – mit Leuchten in den Augen gratuliert Gerhard Löffler Rosa (14), Nora (15) und Roan (15), die stolz auf das selbst gebaute Kettenkarussell blicken, das vor ihnen steht. Mit großer Geschwindigkeit drehen sich die Figuren in ihren kleinen Sitzen im Kreis, fliegen höher und höher. Das Besondere daran: Die drei Jugendlichen, die das Berthold-Gymnasium besuchen, haben auch den Motor für ihr Modell selbst gebaut. Angetrieben wird das Karussell von einer großen Brennstoffzelle, die zehn Liter Wasserstoff enthält. Ein paar Plätze weiter tüftelt Karl, der die achte Klasse der Staudinger-Gesamtschule besucht, gerade daran, wie er den Fahrradfahrer, den er aus Fischertechnik konstruiert hat, schneller in die Pedale treten lassen kann, während Jeany und Michelle, ebenfalls in der achten Klasse der Staudinger-Gesamtschule, über Elektrolyse fachsimpeln.

Jeden Dienstagnachmittag kommen naturwissenschaftlich begeisterte Jugendliche aus der Region zum Kurs „Modellauto mit Wasserstoffantrieb“ im Chemiesaal der Staudinger-Gesamtschule zusammen, um gemeinsam im Schülerforschungszentrum Freiburg zu experimentieren. Im Mittelpunkt steht das entdeckende Lernen im Team. „Das Schülerforschungszentrum wendet sich an alle Kinder und Jugendliche, die sich über den Schulunterricht hinaus mit spannenden technischen und naturwissenschaftlichen Fragen auseinandersetzen möchten“, so Markus Eppinger, Geschäftsführer des Vereins „Schülerforschungszentrums Freiburg e.V.“.

Ermöglicht wird diese durch die Unterstützung externer Partner. Jens Kröger von der Firma „Endress und Hauser“, die das Schülerforschungszentrum finanziell unterstützt, ist bei seinem Kurzbesuch am Dienstag, 14. Mai von der Experimentierfreude der Jugendlichen beeindruckt. Professionell und mit Hilfe von selbst erstellten Videos erläutern die Nachwuchsforscher, was sie im aktuellen Kurs über Batteriefunktionen, Elektrolyse und Brennstoffzellen gelernt haben. „Man sieht, dass ihr das, was ihr hier macht, gerne macht. Und das ist auch für eure spätere Zukunft wichtig, denn dann seid ihr zufrieden und erfolgreich“, lobt Jens Kröger. Auch Gerhard Löffler, der an der Staudinger-Gesamtschule als Chemielehrer arbeitet und die Jugendlichen bei ihren Forschungen begleitet, ist sehr zufrieden: „Die Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler untereinander ist wirklich überragend.“ Wie motiviert alle sind, wird am Beispiel des Sechstklässler Mathin deutlich: Er nimmt jede Woche den langen Weg aus Neuenburg auf sich, um am Schülerforschungszentrum teilzunehmen.

Wer mehr über die Arbeit des Kurses erfahren möchte, hier geht es zum Film.

Text und Fotos: Catherine Pasdar

Musik liegt in der Luft!

Beim diesjährigen Frühlingskonzert am 26. April begeisterten die Musikklassen, die Mittelstufen- und Oberstufen-Bands sowie die Staudi-Singers das Publikum. Mit einem bunten Repertoire zeigten sie die musikalische Vielfalt an unserer Schule. Herzlichen Dank an alle Beteiligten und an die Organisatoren für den wunderbaren Abend!

Mit den Spenden für das Frühlingskonzert wird dieses Jahr die Hilfsorganisation „Amica e.V.“ unterstützt, die sich für Frauen und Mädchen in Krisenregionen einsetzt.

„Wer war Hermann Staudinger?“ – Themenabend zum umstritten Namensgeber unserer Schule

Herrmann Staudinger, der Namensgeber unserer Schule, ist im Rahmen der Überprüfung der Freiburger Straßennamen in den Fokus des Interesses gerückt. Kann und will sich unsere Schule mit dem berühmten Chemiker und Nobelpreisträger, dessen Rolle im Dritten Reich undurchsichtig ist, weiterhin identifizieren?

Die Schule hat sich auf den Weg gemacht, in einem länger andauernden Prozess unter Mitwirkung aller am Schulleben Beteiligten, diese Frage zu prüfen. Als Auftakt fand hierzu am Dienstag, 4. April ein Themenabend zu Hermann Staudinger statt, der vom vierstündigen Geschichtskurs von André Schulz inhaltlich vorbereitet wurde und zu dem die Schule gemeinsam mit Elternbeirat und Förderkreis geladen hatte. Als Gäste saßen Prof. Dr. Bernd Martin (Historiker und Vorsitzender der Straßennamenkommission), Prof. Dr. Carl Priesner (Wissenschaftshistoriker, Erschließung des Hermann Staudinger Nachlasses an der Universität München), Dr. Renate Kiefer (Altstadträtin und ehemalige Elternbeiratsvorsitzende der Staudinger-Gesamtschule) sowie die beiden Schüler Maximilian Frei und Pascal Jäger als symbolische Vertreter der Zeitzeugen auf dem Podium.

Prof. Priesner, der sich intensiv mit Staudinger beschäftigt hat (das Staudinger-Archiv in München umfasst alleine 27 000 Briefe), macht von vorneherein klar, dass er den berühmten Makromolekularforscher „nicht für einen Antisemiten“ hält. Für ihn sind Staudingers antisemitischen Äußerungen sowohl im historischen Kontext zu sehen, als auch in einem persönlichen Disput mit den jüdischen Wissenschaftlern Hermann F. Mark und Kurt Heinrich begründet, deren wissenschaftlichen Erfolge Staudinger als unerträgliche Konkurrenz empfunden habe. Priesner verweist zudem auf Staudingers pazifistischen Äußerungen und Publikationen im 1. Weltkrieg. Durch seinen früheren Appell, auf chemische Waffen als menschenverachtende Kriegstechnik zu verzichten, habe bei vielen Nationalsozialisten Zweifel an Staudingers politischen Gesinnung bestanden und Staudinger wurde von Martin Heidegger, Rektor der Freiburger Universität, sogar denunziert.

Prof. Martin gesteht ein, dass eine endgültige Beurteilung Staudingers schwierig sei. „Man kann Staudinger nicht einfach einen Antisemiten nennen, es ist viel komplexer“, so Martin. Zwar gebe es klare Beweise, dass Staudinger Halbjuden namentlich diffamiert hat und sich mehrfach beim Ministerium beschwerte, dass er an seinem Institut „Halbjuden unterrichten“ müsse. Andererseits gebe es eben aber auch Berichte von Zeitzeugen, die versicherten, Hermann Staudinger habe sie als Halbjuden persönlich vor dem NS-Regime geschützt. Pascal Jäger, Schüler des Geschichtskurses, zitiert hierzu Marianne Meier, die Staudinger nachdrücklich in Schutz nimmt und sagt, er habe „die ausschlaggebende Rolle gespielt“, dass sie als Halbjüdin weiterstudieren durfte.

Wie also ist Hermann Staudingers Rolle im Dritten Reich zu beurteilen? „Wir befinden uns als Historiker in einer Aporie, einer Ausweglosigkeit“, so Prof. Martin. „Es sind nur Erklärungsversuche möglich, genau werden wir die Rolle Staudingers nicht ergründen können.“

Hat Staudinger Halbjuden denunziert, um sich gegenüber dem NS-Regime zu positionieren? Oder ging es ihm darum, mit antisemitischen Äußerungen seine Forschung und sein Institut zu schützen? Warum aber hielt er zugleich seine „schützende Hand“, so eine Zeitzeugin in einem Dankesbrief an Staudingers zweite Ehefrau Magda, über ihm persönlich bekannte Halbjuden? Die Antworten auf die Fragen nach Staudingers moralischen Beweggründen bleiben offen.

Einig sind sich die Experten Prof. Priesner und Prof. Martin jedoch in der wissenschaftlichen Beurteilung Hermann Staudingers. Beide sehen in ihm einen der größten deutschen Naturwissenschaftler, dem seine Forschung über alles stand. „Er war ein Opportunist“, stellt Martin klar. Und Priesner sieht in Staudinger einen Repräsentanten der „bürgerlichen Eliten, durch die das System stabilisiert wurde“.

Die Straßennamenkommission hat der Stadt Freiburg deshalb in ihrem Gutachten empfohlen, die Staudingerstraße mit einem Hinweisschild zu versehen, das Staudingers ambivalente Rolle im Dritten Reich verdeutlicht. Es bleibt jedoch die Frage, ob eine Schule weiterhin nach Hermann Staudinger benannt bleiben kann. Die Historiker Priesner und Martin meinen: „Ja. Als Wissenschaftler kann Staudinger aufgrund seiner Leistungen durchaus geehrt werden.“ Es bleibt abzuwarten, ob die Schulgemeinschaft sich dieser Einschätzung anschließen wird.

Auch die Badische Zeitung berichtete über den Themenabend.

Text und Bild: Catherine Pasdar

138 Radfahrer und ein Ginkobäumchen

138 Radfahrerinnen und Radfahrer, unter ihnen viele Prominente, fuhren am Donnerstag, 30. Juni 2016 um acht Uhr morgens zum offiziellen Start der dreitägigen „Ginko-Tour“ ins Rondell unserer Schule  ein . Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Schulleiter Martin Baumgarten sowie Schülerinnen und Schüler der Staudinger-Gesamtschule und der Pestalozzischule begrüßten die Athletinnen und Athleten, die in den kommenden drei Tagen über 300 Kilometer und fast 3000 Höhenmeter zurücklegen werden. Der Erlös der Spendentour geht dieses Jahr an die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe im Schwarzwald. Mit dem Geld sollen Unterkünfte für Familien mit einem schwer erkrankten Kind finanziert werden. Anja Gössel, Vorsitzende des Förderkreises , übergab Christiane Eichenhofer, der Initiatorin der „Ginko-Tour“ einen Scheck in Höhe von 505 Euro und bedankte sich: „Wir freuen uns, dass wir als Schulgemeinde an Ihrem Projekt teilnehmen durften und diese wertvolle Aktion durch den Verkauf von Ginkobäumchen und selbst gebackenen Kekse  unterstützen konnten.“ Einen Ginkobaum gab es auch für die Staudinger-Gesamtschule. Christiane Eichenhofer, die für ihr Engagement im April 2016 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde, bedankte sich damit für das Engagement der Schulgemeinschaft.